Ausbildung zum Industriekaufmann / Industriekauffrau

Die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau gehört mit zu den beliebtesten Ausbildungsberufen des Jahres 2011, aber auch schon der Jahre 2010 und 2009. Es handelt sich um eine umfassende Ausbildung, welche eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten eröffnet.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Laut Gesetz gibt es keine Mindestvoraussetzung, welche der Bewerber um einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann erfüllen muss. Wegen der hohen Nachfrage, aber auch des komplexen Aufgaben – und Einsatzbereiches, wird häufig mindestens ein sehr guter Realschulabschluss bzw. die Fachhochschulreife, bei manchen Firmen sogar ein abgeschlossenes Abitur erwartet.

Ausbildungsdauer – Industriekaufmann

Die reguläre Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre. Unter Umständen, und nur auf Antrag kann die Regelausbildungszeit auf 2 Jahre gekürzt werden. Hierzu bedarf es (im Regelfall) auch der Zustimmung des Arbeitgebers.

Ausbildungsinhalte:

Die Ausbildung unterteilt sich in drei grosse Fachbereiche:

  • Geschäftsprozesse
  • Steuerung und Kontrolle
  • Wirtschafts – und Sozialprozesse

Zu den erlernenden Themenbereich gehören z.B. die Analyse und Auswertung von Firmenergebnissen, Planung und Kontrolle von Produktionsabläufen und Investionen.

Die Abschlussprüfung besteht aus je einer schriftlichen Prüfung pro Fachbereich sowie einer mündlichen Präsentation inklusive einem Prüfungsgespräch.

Arbeitsplatz

Im Regelfall sitzt man nach der Ausbildung an einem Computerarbeitsplatz im Büro eines kleinen, mittelständigen Unternehmens oder auch grossen Konzerns.

Die Einsatzmöglichkeiten für Industriekaufmänner und Industriekauffrauen sind vielfältig:

  • Materialwirtschaft (Planung, Bestellung und Kontrollierung der benötigten Ressourcen des Unternehmens)
  • Vertrieb der fertigen Produkte
  • Finanzwirtschaft (Finanzierung, Investionen, kaufmännische Tätigkeiten, Rechnungswesen)

Industriekaufmänner können auch im Bereich Marketing oder im Personalwesen eingesetzt werden.

Weiterbildung

Wer sich als Industriekaufmann noch weiter qualifizieren möchte, sollte zum einen die innerbetrieblichen Möglichkeiten in Betracht ziehen, als auch auf Fremdsprachen setzen, die in der Wirtschaft sehr gefragt sind. Gerade für exportierende Unternehmen sind Fachkräfte mit Fremdsprachenkenntnissen eine grosse Bereicherung.

Verdienst als Industriekaufmann / Industriekauffrau

  1. Ausbildungsjahr: zwischen 650 und 750 Euro pro Monat
  2. Ausbildungsjahr: zwischen 700 und 800 Euro pro Monat
  3. Ausbildungsjahr: zwischen 750 und 850 Euro pro Monat

Nach abgeschlossener Ausbildung beträgt der Durchschnittsbruttoverdienst pro Monat je nach Bundesland zwischen 1700 und 2300 Euro. Je nach Einsatzbereich, Fähigkeiten und dem Unternehmen gibt es nach oben deutlich Spielraum.

Ähnliche Ausbildungen
  • Bürokauffrau / Bürokaufmann
  • Kaufmann / Kauffrau im Grosshandel

Tipps für das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung zum Industriekaufmann.

Hier finden Sie eine Liste von weiteren beliebten Ausbildungsberufen.

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