Ausbildung zur Goldschmiedin, bzw. zum Goldschmied

GoldschmiedWertvoller Schmuck ist hier ganz alltäglich! Wer besitzt kein Schmuckstück, was ihm unglaublich viel bedeutet? Welche Frau wird nicht schwach, wenn sie ein blinkendes Paar Ohrringe in der Hand hält? Welcher Mann hat noch nicht zu dieser kleinverpackten, aber sehr teuren Geschenkidee gegriffen, die seiner Frau ganz sicherlich gefallen hat?

Für Goldschmiede ist der Umgang mit Schmuck etwas ganz alltägliches.

Von ihnen kommt die Idee, der Entwurf und die mühevolle Umsetzung. Wie man die Leidenschaft für den Schmuck zum Beruf machen kann, lesen sie jetzt hier!

Finden Sie hier andere Ausbildungsberufe.

Vorraussetzungen für Goldschmied, Goldschmiedin

Für die Ausbildung zum Goldschmied genügt ein guter Hauptschulabschluss, wobei ein Realschulabschluss oder Gymnasialabschluss lieber gesehen wird.

Vor allem aber sollte man Kreativität, ein gutes Fingerspitzengefühl und Verantwortungsbewusstsein mitbringen, da man schließlich mit sehr wertvollen Materialien arbeitet.

Natürlich darf in diesem Beruf nicht das Interesse an Schmuck und Kunst fehlen und bestenfalls auch schon ein wenig Begabung. Vor allem ein zeichnerisches Talent ist sehr hilfreich!

Ausbildungsdauer Goldschmied

Die Ausbildung zum Goldschmied dauert 42 Monate.

Im ersten Ausbildungsjahr erhält man eine für die Berufe Goldschmied, Silberschmied und Edelsteinfasser identische Grundausbildung.

Im zweiten Ausbildungsjahr fängt man dann mit der Gestaltung von Schmuckstücken und den ersten Umsetzungen an, wobei man zunächst einmal Funktionsteile anzufertigen hat, wie zum Beispiel Kettenverschlüsse oder Manchettenknopfmechaniken.

Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt die fachspezifische Ausbildung eines Goldschmiedes. Hierbei ist zu beachten, dass unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden, nämlich in den Fachrichtungen Ketten, Schmuck und Juwelen.

Ausbildungsvergütung

Auch noch erwähnenswert ist, dass die Ausbildungsvergütung meistens sehr gering ist. Dafür ist jedoch für genug Abwechslung in dieser spannenden Ausbildung gesorgt.

Prüfungen und Weiterbildungsmöglichkeiten für Goldschmiede

Die erste Prüfung auf dem Weg zum Goldschmied ist die Zwischenprüfung, die meistens am Ende des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt wird.

Danach erfolgt dann schon die Gesellenprüfung, die natürlich erst ganz am Ende der Ausbildungszeit abgelegt werden muss.

Möchte man sich danach noch weiter bilden, so könnte man nach ein paar Gesellenjahren noch seinen Meister ablegen, so dass man auch noch die Möglichkeit hat, selber Goldschmiede auszubilden. Außerdem ist es auch noch erstrebenswert, nach seiner Ausbildung Schmuckdesign zu studieren, was für die künstlerische Arbeit sicher nützlich ist.

Zusätzlich hat man mit den guten Vorkenntnissen im Bereich der Umsetzung, die man während der Ausbildung erlernt, schon einen kleinen Vorteil, da man weiß, welche Idee überhaupt tatsächlich realisierbar ist.

Aufgabenbereich und Einsatzgebiet von Goldschmieden

Als Goldschmied hat man nicht nur die Möglichkeit, neue Schmuckstücke zu kreieren und anzufertigen. Man kann sich natürlich auch alten Schmuckstücken annehmen, die entweder repariert, oder sogar restauriert werden müssen.

Hieran erkennt man schon, dass der Beruf des Goldschmiedes ganz sicherlich nicht als Routinearbeit anzusehen ist, sondern einen bei jedem Schmuckstück wieder aufs neue vor andere Problemlösungen stellt.

Was die Arbeitszeiten angeht, so gibt es ganz verschiedene Möglichkeit je nach Einsetzungsbereich: Arbeitet man bei einem Juwelier, so ist man gleichzeitig an die Öffnungszeiten des Ladens gebunden. Ist man jedoch in der Werkstatt tätig, so sind die Arbeitszeiten meist flexibel.

Stellenangebote für Goldschmiede

Guckt man auf dem Arbeitsmarkt, so findet man manchmal sogar Stellenangebote für Goldschmiede, die aber mit dem Beruf selber nichts zu tun haben. Dies hängt damit zusammen, dass Goldschmiede sehr fingerfertig und geschickt sein müssen und somit bei kniffligen und kleinteiligen Herstellungen in Betrieben eingesetzt werden können, falls dort Mangel herrscht.

Tipps für das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung zum Goldschmied.

Hier finden Sie eine Liste von weiteren beliebten Ausbildungsberufen.




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viktoria
28. Juni

hallo ich möchte seit ich klein bin goldschmied werden. es ist nicht einfach einen ausbildungsbetrieb zu finden. ich wohne momentan in ingolstadt. habe mittlere reife mit ermächtigung zur gymnasialen oberstufe und bin 22 jahre alt. mache selber schmuck und repariere hier und da schmuckstücke. ich mache das aber hauptsächlich mit meinen händen oder mal mit einer kleinen zange.ich liebe verschnörkelte ringe mit farbigem stein. ich bin auch musikalisch und male gerne. können sie mir vielleicht einen tipp geben wie ich in oder in der nähe von ingolstadt eine ausbildungsstelle finde? ich rufe morgen alle goldschmiede in ingolstadt an. vielleicht findet sich ja einer, der mir eine ausbildung ermöglicht…

Delioglan
14. September

Ich bin 18 Jahre alt und habe im Juli 2010 meine Mittlere Reife erworben. Ich habe mir den Beruf des Goldschmieds ausgesucht, weil ich durch die vielseitigen Tätigkeiten meine Kreativität, mein handwerkliches Talent mit meinem Interesse an Metallarbeiten verbinden kann.
Ich habe bereits kleinere Reparaturen an Schmuck vorgenommen.
Da ich selber gerne Schmuck trage und fasziniert von der Vielfalt bin, möchte ich noch mehr darüber erfahren und anfangen meine Kreationen selber anzufertigen.
Ich suche absofort eine Ausbildung zum Goldschmied in und um münchen!

Blue Man
16. September

Hey Victoria,
bist du den fündig geworden? Ich komme auch aus der Nähe von Ingolstadt und mich würde das auch interessieren.

Steffi
31. Januar

Hallo, auch ich interessiere mich für die Ausbildung Goldschmied, nur fehlt mir die Info wo man diese machen kann..Ist diese Ausbildung nur schulisch oder auch in einem Betrieb??ich kenne nämlich nur die Schule in der nähe Pforzheim..Würde mich sehr freuen wenn ihr mir weiter helfen könntet..glg

Sahra
15. Februar

was für Fächer muss man gut können

Damien
21. Februar

die einfachste Möglichkeit Goldschmied zu werden ist meiner Meinung nach immernoch die Goldschmiedeschule in Pfortzheim. Die Schule selbst ist kostenlos, lediglich 1.400 € werden benötigt für eigenes Werkzeug und Arbeitskledung. Dort habe ich mich auch beworben und die Chancen genommen zu werden stehen gar nicht schlecht.

Natascha
1. März

Hallo an alle!
Vor vielen Jahre habe ich selbst eine Ausbildung zur Goldschmiedin absolviert. Die Ausbildung ist, je nach Lehrbetrieb, sehr unterschiedlich. Ich kann daher eine Ausbildung an einer Schule sehr empfehlen. Goldschmiedeschulen gibt es z.B. in Pforzheim, Schwäbisch-Gmünd und Hanau. Sicherlich findet man im Netz noch weitere Schulen. Aber auch dort muss, so weit ich informiert bin, nach einer bestimmten Zeit ein Ausbildungsbetrieb gefunden werden, in dem die Praxis erlernt wird.
Bei aller Liebe zum Beruf: Ihr müßt wissen, dass der Beruf schlecht bezahlt ist. Nicht nur die Ausbildung, sondern auch die Gesellenjahre. Aber es lohnt sich! Kretivität und Handwerk finden hier eine wunderbare Kombination. Ein Handwerk, das viele Möglichkeiten offeriert und eine wunderbare Grundlage für viele weitere Berufswege legt. Ich selbst habe später Industrie-Design studiert und konnte mich auf meine handwerklich-technischen Kenntnisse voll stützen.
Ihr solltet besonderes Interesse für Kunst mitbringen. Wer gut im Zeichnen ist, hat bestimmt schon mal einen Pluspunkt und muss sich beim Schmuckzeichnen nicht gleich verrenken… Dreidimensionales Vorstellungsvermögen und keine Scheu vor ein bißchen Chemie und angewandter Mathematik. All das ist zu meistern! Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten, denn besonders die Naturwissenschaftlichen Fächer waren nie meine Freunde ;)

Und nun: Viel Glück für Euch :)

Asaki
12. April

Heyho,
Mich würde das schon interessieren, wie
hoch denn die Mindestvergütung ist.
Bekommt man denn schon im ersten Jahr Lohn?
Oder ist das wie bei KinderpflegerInnen, die die ersten zwei Jahre nix bekommen?
Achja: Habt ihr da so Schülerpraktikumsplätze gesehen?
Ich werde nicht fündig…Naja.
Danke im Voraus :3
LG ~ Asaki

Kathalili
7. Mai

Goldschmied – das muss man wirklich wollen sonst wird das nichts!

Hallo ihr Lieben,
ich bin gerade im Ende meines 3 Lehrjahres zur Goldschmiedin und habe meine Ausbildung in Pforzheim an der Goldschmiedeschule begonnen.
ZU den Fragen die hier so aufgetaucht sind:
Was für Fächer muss ich können: Mathe Deutsch Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskunde orientieren sich etwa am Stoff der 9. Klasse der verschiedenen Bildungswege. In Mathematik wird fachbezogen gearbeitet d.h. Volumen und Oberflächenberechnung, Lösen von Aufgaben mit einer oder mehreren Unbekannten -> alles machbar.
Es kommen aber auch völlig neue Fächer auf den Stundenplan bei denen man schlicht weg kein Vorwissen hat (auch nicht mit ABI!)
In Pforzheim hat man aber den Vorteil, dass man sollte man etwas nicht genau verstanden hat jeder Zeit die Lehrer fragen und erreichen kann.

Zur Schule in Pforzheim:
Pro:
-grundlegene Basiswissenvermittlung mit praktischem Anteil
- das erlernen von Sondertechniken (Silberschmieden,Emalierien,Fassen,Zieselieren,Cad)
- gut ausgestattete Werkstätten und Zugang zu vielen nicht üblichen Werkzeugen und Geräten (Bsp: Laser)

Contra:
- kein Kundenkontakt in den ersten 2 Ausbildungsjahren
- manchen späterten Lehrherren fehlen bestimmte Ausbildungsinhalte (persönliche Schwerpunkte)
- teilweise idealisiertes Arbeiten, an der Realität vorbei
- kaum Arbeit in Edelmetallen sondern in Messing, Kupfer oder Neusilber

Zwei Abschließende Dinge noch:

Nach den zwei Jahren in Pforzheim ist man nicht auf einem Stand mit einem Lehrling im Zweiten Lehrjahr in der Betrieblichen Ausbildung! Dies kann zu falschen Erwartungen bei der Suche nach Anschlusslehrstellen führen!!

Und: Nach dem Ende der Pforzheimer Ausbildung ist in 95% der Fälle ein erneuter Umzug nötig da die Stellen rar sind und über ganz Deutschland verteilt!

Zur Mindestvergütung:

Besucht man die Schule in Pforzheim erhält man keine Vergütung, kann aber SchülerBafög beantragen.

Dannach in der Anschlusslehre erhält man einen an der Mindestvergütung orientierten Lohn,
diese Sätze wurden Anfang dieses Jahres nach Oben angepasst sind aber nur ACHTUNG Empfehlungen:

1. Ausbildungsjahr: 350,00 Euro
2. Ausbildungsjahr: 450,00 Euro
3. Ausbildungsjahr: 550,00 Euro
4. Ausbildungsjahr: 600,00 Euro

REALITÄT:

3. Lehrjahr 240,00€ bei 40 Wochenstunden (ohne Pausen und mit Samstagarbeit und 24 Urlaubstagen)

Aus eigener Erfahrung: Schülerpraktikumsplätze sind leider sehr rar, viele Goldschmieden haben nicht genügend Platz für einen Praktikanten/in und die die Platz haben sind meist schon besetzt.
Wenn du es mal testen willst: Laubsäge, Messingblech und mal lossägen – grade und gebogene Linien (gibts sonst auch bei youtube ;-) )

So ich hoffe ich konnte ein wenig helfen
LG Katha

lisa
17. Juni

Ich habe vor kurzem ein Schülerpraktikum in einer Goldschmiede gemacht . Ich fand es sehr toll da ich viel praktisch gearbeitet habe (z.b. 2 Ringe, Anhänger Kugel, Kette,Brosche) . Wo? in Ostholstein (Kleinstadt) nähe Lübeck. Die Werkstatt war sehr traditionell orientiert.
Es gab nur 2 Maschinen (Handbohrer,Poliermaschine) .
Ich fands eigentlich ganz gut da ich so ,sehr viel nur mit der Hand gemacht habe.Frage:Ist nicht überall so , oder?
Also bei mir hat sich das Praktikum sehr gelohnt da ich jetzt einen recht guten Überblick über den beruf und die Aufgaben eines Goldschmieds bekommen habe.
Aber ob ich jetzt in der Zukunft Goldschmied werden will weiß ich nicht, aber ich interessiere mich sehr für ein Schmuckdesignstudium.

Farì
18. Oktober

In Rom gibt es en Platz frei fuer ein Praktikum als Goldschmied. Kontakt zur Frau Riahi : info@creazioniorafe.net

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