Ausbildung IT-Fachinformatiker/-in (Systemintegration)

SchattenProfessionalisierung auf allen Ebenen
Wo in Zeiten der Internet-Euphorie noch viel Raum für Quereinsteiger und große Träume war, ist heute mehr Bodenständigkeit und Professionalität eingekehrt. Dies ist vor allem auf eine Marktkrise Anfang des Jahrtausends zurückzuführen, welche die Beteiligten zum Umdenken in allen Bereichen angeregt hat.

Die Unternehmen legen nun noch mehr Wert auf eine fundierte Ausbildung mit dem entsprechenden Spezialwissen. Ist die vorhanden, sind gute Job- und Gehaltsperspektiven garantiert in einer Branche, die in unserer Gesellschaft, die nur so nach neuen Technologien zu lächzen scheint, gute Voraussetzungen besitzt.

Der Markt in Deutschland jedenfalls ist wieder zur Ruhe gekommen und zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend auf, der perfekte Zeitpunkt um auf den Zug aufzuspringen!

Lesetipp: Welche Ausbildungsberufe gibt es?

Aufgabenbereich und Einsatzgebiet eines Informatikers

Der Aufgabenbereich eines IT-Fachinformatikers in der Fachrichtung Systemintegration ist die Umsetzung fachspezifischer Anforderungen in komplexe Hard- und Softwaresysteme.

  • Analyse
  • Planung  und Realisierung von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Kundenberatung und –betreuung

Die typischen Einsatzgebiete in der Fachrichtung Systemintegration sind vor allem Rechenzentren, Client/Server-Systeme, Netzwerke, Festnetze oder Funknetze.

Voraussetzungen für Fachinformatiker

Die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife wird meistens vorausgesetzt, in seltenen Fällen wird auch die mittlere Reife akzeptiert, jedoch nur, wenn die anderen Voraussetzungen in besonderem Maße erfüllt werden. Diese sind:

  1. gute EDV- und Englisch-Kenntnisse
  2. gute bis sehr gute Noten in Mathematik

In diesem dienstleistungsorientierten Beruf werden ansonsten noch Offenheit, Kommunikations- und Teamfähigkeit erwartet. Da überwiegend Männer diesen Berufsweg einschlagen, werden bei gleicher Eignung Frauen oft bevorzugt – Gleiches gilt für Schwerstbehinderte.

Ausbildung zum Informatiker

Die Ausbildung kann entweder wie gewöhnlich dual in Betrieb und Berufsschule laufen (hier sollte man große Unternehmen bevorzugen) oder auch über das Rechenzentrum von (technischen) Universitäten.

In beiden Fällen dauert die Ausbildung in der Regel drei Jahre.

Die Vergütung variiert, liegt jedoch über dem gewöhnlichen Durchschnitt für Auszubildende.

Ausbildungsinhalte
  • Programmieren
  • Umgang mit Technik und Software
  • Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen

Es wird vor allem Wert auf das Erlangen von breit gefächerten Kenntnissen gelegt, weshalb zum Beispiel mit allen Betriebssystemen gleichermaßen gearbeitet wird.

Gute Ausbildungsstellen bieten auch Bewerbungs- oder Moderationstraining für die Auszubildenden an um sie auch als Persönlichkeiten zu formen.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Informatiker

In einer sich so schnell weiterentwickelnden Branche muss man natürlich immer am Ball bleiben um nicht den Anschluss zu verlieren.

Durch die Teilnahme an Lehrgängen, Kursen, Seminaren oder einem Fernstudium kann man die eigenen Fähigkeiten auffrischen und verbessern.

Bei entsprechender Berufserfahrung besteht die Möglichkeit einer Aufstiegsfortbildung, z.B. zum / zur Wirtschaftsinformatiker/-in oder zum / zur Informatikfachwirt/-in.

Tipps für das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung zum IT-Fachinformatiker.

Hier finden Sie eine Liste von weiteren beliebten Ausbildungsberufen.

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