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Ausbildung zum Industriemechaniker

industriemechanikerGefragter Job für Aufstrebende
Ein breites Aufgabenspektrum, ein abwechslungsreicher Arbeitstag. Der Beruf des Industriemechanikers klingt anfangs recht unspektakulär, gehört aber zu den am meisten nachgefragten Ausbildungen in Deutschland. Ein großes Maß an manuellen Fähigkeiten und technischem Know-how wird den Auszubildenden abverlangt und viele von den Großunternehmen, im Stile von Bayer und Thyssen Krupp, tun alles um die junge Elite in den eigenen Reihen zu halten.

Voraussetzungen
In der Regel reicht ein guter Hauptschul- oder Realschulabschluss, um eine Ausbildung zu starten. Während eine gehörige Portion Interesse für die Materie bzw. für technische Zusammenhänge vorhanden sein muss, fordern Großunternehmen von ihren angehenden Azubis auch gute Noten in Fächern wie Physik und Mathematik. Da die spätere Arbeit sowohl mit den Händen, als auch mit unterschiedlichsten Maschinen getätigt wird, gehören manuelles Geschick, gutes räumliches Vorstellungsvermögen und ein Verständnis für physikalische und technische Vorgänge zu den Grundvoraussetzungen. Ein gewisses Maß an Disziplin und Genauigkeit gehören zur präzisen Arbeitsweise des Industriemechanikers wie die Teamfähigkeit, um die gemeinsame Arbeit an Projekte konstruktiv zu unterstützen.

Ablauf der Ausbildung
Die Komplexität der Ausbildung lässt die Dauer auf dreieinhalb Jahre steigen, wobei man diese Zeit mit guten Leistungen während der Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen kann. Die Ausbildungsinhalte werden über die gesamte Dauer in Ausbildungswerkstätten sowohl praktisch als auch theoretisch unterrichtet und während diverser Praktika im Betrieb umgesetzt. Zu den Inhalten gehören manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen (Metalle und Kunststoffe), Installation und Instandhaltung von maschinentechnischen Anlageteilen, Kenntnisse über Steuerungs-, Regelungs- und Antriebstechnik von pneumatischen Anlagen, Vorbereitung und Kontrolle von Arbeitsabläufen und natürlich sekundäre Aspekte wie der Kundenkontakt, die Qualitätssicherung und die Arbeitssicherheit. Die Praktikumsphasen werden durch zusätzliche Fachlehrgänge in der Ausbildungswerkstatt unterbrochen. Der Beruf des Industriemechanikers wird in der Industrie primär als sogenannter Monoberuf ausgebildet, jedoch kann man sich auch z.B. auf Fachgebiete wie Maschinen- und Systemtechnik, oder Feinbaugeräte spezialisieren.

Arbeitsfelder
Die Kenntnisse des Industriemechanikers umfassen mehr Bereiche als mögliche gleichzeitige Tätigkeitsfelder, sodass man von der Einzelfertigung und dem Musterbau über Montage und Instandhaltung von Maschinen bis zur Wartung und Reparatur derselbigen in verschiedensten Bereichen tätig werden kann. Hinzu kommt die Arbeit nicht nur in den firmeneigenen Werkshallen, sondern auch als Servicekraft bei auswärtigen Kunden. Potenzielle Arbeitgeber können z.B. aus der Elektroindustrie, dem Fahrzeugbau oder der Chemie- und Nahrungsmittelindustrie kommen.

Einstieg und Weiterbildung
Die Ausbildungen in Großunternehmen haben den Ruf besonders modern zu sein und hochqualifizierte Neueinsteiger ins Berufsleben hervorzubringen. Dort ist die größere Hürde an eine Ausbildungsstelle zu kommen, da die spätere Übernahme nach der Ausbildung meist gesichert ist. Auch die kleinen ausbildenden Betriebe halten mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Berufseinsteiger gerade wenn die Aussicht besteht, dass diese sich nach bestem Bemühen weiterbilden. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man aufsichtsführende Fachkraft werden. Wer regelmäßig Fortbildungen aus unterschiedlichsten Bereichen besucht, kann zum Meister werden oder zum staatlich geprüften Techniker. Wer besonders engagiert ist, sollte ein anschließendes Studium an einer Fachhochschule mit dem Abschluss eines Diplom-Ingenieurs in Erwägung ziehen.



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