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Bevor Sie den Artikel lesen, möchte ich Sie auf folgende Artikel hinweisen, welche weitere hilfreiche Informationen zum Thema enthalten: |
Ausbildung zum Koch bzw. zur Köchin
Auch die vielen Kochshows haben zur Steigerung des Stellenwertes dieses Berufes in Deutschland beigetragen
In den letzten Jahren waren immer mehr Köche im Rampenlicht, ob nun Tim Mälzer, Ralf Zacherl oder im Ausland Jamie Oliver (um nur ein paar TV-Köche zu nennen) – der Reputation ihres Berufsstandes hat dies jedenfalls keineswegs geschadet. Im Gegenteil, immer mehr junge Menschen überlegen diesen Ausbildungsweg zu gehen um auch einmal Gourmetgerichte zuzubereiten. Wenn veraltet denkende Menschen behaupten dies sei ein weiblicher Beruf, da Frauen in die Küche gehören, so ist dies absolut falsch. Eigentlich gibt es sogar wesentlich mehr Köche als Köchinnen, doch ob nun Mann oder Frau – man hat einen Beruf mit Zukunft, denn gegessen und getrunken wird immer!
Voraussetzungen
Prinzipiell genügt Restaurants und Gaststätten, die Köche ausbilden, ein (guter) Hauptschulabschluss als Bewerbungsgrundlage, bei nahezu gleichwertigen Bewerbern ist natürlich dennoch ein besserer Schulabschluss von Vorteil. Da es sich um einen handwerklichen und unter Umständen körperlich sehr anstrengenden Beruf handelt, wird auf handwerkliches Geschick, Kreativität und eine gute körperliche Verfassung geachtet. Doch auch eine schnelle Auffassungsgabe, Improvisationsfähigkeit und Kopfrechnen sind gute Eigenschaften für diese Ausbildung. Zudem arbeitet man fast nie alleine, weshalb gute Teamfähigkeit ebenso wichtig für einen guten Koch ist.
Ausbildung
Die Ausbildung zum Koch dauert 3 Jahre und kann auch nicht verkürzt werden. Die Berufschule wir entweder ein- bis zweimal wöchentlich oder im Blockunterricht besucht. Der Koch-Azubi muss nicht nur nach Rezept Gerichte zubereiten können, sondern auch etliche andere Fertigkeiten erlernen. Er muss den Umgang mit den Arbeitsgeräten erlernen, den Einkauf von Waren kalkulieren (Preis und Menge), diese dann auch lagern und kontrollieren, später zubereiten. Auch Gästebetreuung und –beratung, sowie das Reinigen und Pflegen der Räume gehört zu seinen Aufgaben. Zudem muss er spätestens gegen Ende der Ausbildung für die Abschlussprüfung in der Lage sein eine Speise- und Getränkekarte aufzubauen, Speisefolgen zusammenzustellen und ein komplettes Menü frei (aber unter Berücksichtigung der Ernährungslehre) zuzubereiten. Die Bezahlung eines Azubis in diesem Berufsfeld liegt leicht unter dem normalen Durchschnitt.
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Zum einen ist der Meisterkurs zu nennen, an dessen Ende der Titel des Küchenmeisters wartet, doch auch andere Weiterbildungsmöglichkeiten sind gegeben. An der IHK kann man sich zum Fachwirt im Gastgewerbe fortbilden lassen oder man besucht eine Hotelfachschule um staatlich geprüfter Gastronom oder Betriebswirt zu werden. Desweiteren bieten Fachseminare spezielle Fortbildungen an, etwa die zum Diätkoch. Abschließend muss jedoch auch gesagt werden, dass man sich als Koch vor allem seine Sporen verdienen muss, indem man soviel qualitativ hochwertige Erfahrung sammelt wie es nur geht, sei es in noblen Restaurants und Hotels oder durch Auslandsaufenthalte (um sich evtl. auf die dortige Küche zu spezialisieren).
Eine ganze Reihe von Ausbildungsplätzen zum Koch/ zur Köchin sind im Internet registriert, z.B. bei Rekruter.
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