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Bevor Sie den Artikel lesen, möchte ich Sie auf folgende Artikel hinweisen, welche weitere hilfreiche Informationen zum Thema enthalten: |
Ausbildung zum Mechatroniker
Spezialist oder Allrounder?
Mechanik, Elektronik und Informatik sind die drei Fachgebiete, die der Mechatroniker während seiner Ausbildung erlernt. Einige halten es wegen dieser besonderen Kombination für die beste und vielseitigste Ausbildung, während andere kritisieren, dass Mechatroniker zwar von allem etwas können aber nichts richtig. Dennoch gehört dieser noch relativ junge Ausbildungsberuf zu den nachgefragtesten in Deutschland.
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Voraussetzungen
Dieser technische Beruf, der viel Wissen aus den klassischen Naturwissenschaften und aus dem Bereich der EDV abverlangt, erfordert prinzipiell wie alle Ausbildungsberufe natürlich keine besondere schulische Vorbildung. Jedoch erwarten die meisten Betriebe zumindest einen Realschulabschluss oder etwas vergleichbares. Gute Noten und Interesse für Physik, Mathematik, die Arbeit am Computer und auch Englischkenntnisse sind unumgänglich. Die Vielseitigkeit der Ausbildungsinhalte macht bei den Azubis einen weiten Horizont und breit gefächertes Interesse nötig. Betrachtet man das Arbeitsverhalten eines späteren Mechatronikers, so sollte der angehende Berufseinsteiger ausreichende Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung und erhöhte Flexibilität im Berufsalltag mitbringen.
Ablauf der Ausbildung
So wie auch die Ausbildung z.B. zum Industriemechaniker benötigt man hier dreieinhalb Jahre bis zum Abschluss. Durch Vorbildung oder besonders gute Leistungen während der Ausbildung kann die Dauer natürlich verkürzt werden. Auch diese Ausbildung findet nicht nur im Betrieb statt, sondern wird durch Unterricht in staatlich anerkannten Berufsschulen begleitet. Nicht alle Arbeiten der Azubis werden direkt für den Betrieb eingesetzt – für das Erlernen der praktischen Grundlagen wird in speziellen Lehrwerkstätten geschult. Spätestens hier wird man auch mit einem weiteren Kritikpunkt der Ausbildung konfrontiert, denn häufig bilden die Betriebe ihre zukünftigen Mitarbeiter nach den eigenen Bedürfnissen aus, sodass z.B. ein eher Technik-lastiges Unternehmen auch erhöhten Wert auf diese speziellen Kenntnisse legt und anderes Wissen eventuell mehr in den Hintergrund rückt.
Ausbildungsinhalte
Während der praktische Teil der Ausbildung zu den üblichen Arbeitszeiten und teilweise natürlich auch im Schichtdienst stattfindet, werden die Theoretischen Unterrichtseinheiten an der Berufsschule in der Regel in Blöcken abgehalten, die zwischen den praktischen Teilen liegen. Dort wird logischerweise zu aller erst Grundlagenwissen über die Elektro- und Metalltechnik, deren Verarbeitung und über die Arbeit mit Software- und Hardware-Komponenten vermittelt. Pneumatik und Hydraulik gehören ebenso zum Lernstoff wie Deutsch, Englisch und Politik, bevor man dann zum Planen und Realisieren von mechatronischen Systemen übergeht. Dazu gehört das Installieren und Testen von Software und Hardware, und die Einstellung und Überprüfung der anderen mechatronischen Komponenten. Schließlich sollen auch bei späteren Kunden Systeme auf Fehler untersucht und instandgehalten werden. Nach erfolgreicher Zwischenprüfung nach der Hälfte der Ausbildungszeit, folgt zum Abschluss eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.
Einstieg und Weiterbildung
Das Berufsbild des Mechatronikers ist immer noch im Wachstum und die Wahrscheinlichkeit der Übernahme im Ausbildungsbetrieb ist sehr groß. Geschieht dies doch nicht, so können Sie mit ihrem Allround-Wissen vorerst für Stellen als Mechaniker oder Elektroinstallateur in Frage kommen. Der Mechatroniker besitzt in den drei Bereichen eben alle Grundkenntnisse und die wichtigsten Fachkenntnisse. Viele besonders der großen Unternehmen fordern von ihren Angestellten die Weiterqualifikation und fördern diese auch. Man kann zum Meister oder zum Techniker werden oder z.B. auch an einer Hochschule den Diplom-Ingenieur draufsetzen.
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