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Ausbildung zum/r Kartographen/in
Thema: Ausbildung und Lehre | Bookmarken / Mailen
Verlaufen beinahe ausgeschlossen!
Immer wieder gerne behilft man sich im Alltag mit Karten. Ob Fahrradwanderwege auswählen, Bergtouren planen, Straßen in unbekannten Städten finden oder einfach nur eine Sehenswürdigkeit finden. Damit man das Ziel sicher erreicht, schaut man sich den Weg schon einmal genauer auf einer Karte an. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass jeder noch so kleinste Weg auf einer Karte verzeichnet und ohne Mühe zu finden ist? Wer gestaltet diese Straßenkarten denn eigentlich? Die Antwort auf diese Frage ist: das machen Kartographen und Kartographinnen. Erfahren Sie hier mehr über die Ausbildung zum/r Kartographen/in, was man bei diesem Job tut und welche Eigenschaften man mitbringen sollte.
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Was macht ein Kartograph denn eigentlich?
Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich ein Kartograph mit Kartographie. Das heißt seine Hauptaufgabe ist es mithilfe von gesammelten Geodaten (z.B. Satellitenaufnahmen, Luftbilder oder Vermessungsdaten) topgraphische, politische oder thematische Karten für viele verschiedene Zwecke herzustellen. Dies geschieht mit einer speziellen Software am Computer. Sie stellen Straßen-, Wander- oder Fahrradkarten her, aber auch die Ausarbeitung von Atlanten ist nicht selten. Kartographen bearbeiten meist schon vorhandene Originale und nehmen dort nach bestimmten Vorgaben Besserungen oder Aktualisierungen vor. Heutzutage ist es auch durchaus üblich, dass Multimediaprodukte hergestellt werden, wie Geographie CDs oder Ähnliches. Kartographen arbeiten meist entweder für Behörden des Bundes, kartographische Verlage, Schulbuchverlage oder spezialisierte kartographische Institute.
Voraussetzungen und Ausbildung
Um eine Ausbildung als Kartograph beginnen zu können, benötigt man einen guten Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsabschluss. Wer Kartograph werden will, der sollte ein sehr gutes Verständnis für Mathematik und großes Interesse an Geographie mit sich bringen. Denn die meiste Zeit verbringt man damit Karten maßstabsgetreu am Computer zu zeichnen; und das bedeutet auch, dass man erhaltene Daten nicht einfach so übernehmen kann, sondern sie den gegebenen Vorgaben anpassen muss. Eine gute Allgemeinbildung und graphisches und gestalterisches Geschick sind unerlässlich um die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren. Man sollte in der Lage sein, übersichtliche und gut strukturierte Zeichnung bzw. Karten abzuliefern. Und dabei zu wissen wo das gerade gezeichnete Gebiet liegt, kann auch nie schaden. Zusätzlich sollte man sehr ordentlich und korrekt arbeiten und sich gut selbst organisieren können. Denn das selbst hergestellte Produkt wird von strengen Augen bewertet werden und deshalb ist gründliches Arbeiten unerlässlich. Ausdauer und Geduld sind zwei der Grundeigenschaften, die ein angehender Kartograph ebenfalls besitzen sollte. Denn so eine Kartenbearbeitung oder -neugestaltung kann sehr lange dauern, da darf man nicht allzu schnell entnervt aufgeben. Die Liebe liegt bei der Kartographie im Detail. Und dort steckt auch die Schwierigkeit. Außerdem werden von jedem Auszubildenden gewisse Computerkenntnisse erwartet, denn die Gestaltung von multimedialen Karten steht heutzutage im Vordergrund. Während der Ausbildung wird man in unterschiedlichen Gebieten unterrichtet. Kartenkundliches Basiswissen, technische Mathematik, Geographische Informationssysteme, Kartenherstellung und -gestaltung sind nur einige davon. Bei der Ausbildung zum Kartographen handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz mit einer Ausbildungsdauer von 3 Jahren. Der Beruf ist ein Monoberuf, der ohne bestimmte Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und öffentlichem Dienst ausgebildet wird.
Das Vorstellungsgespraech
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