Ausbildung zum/r Schädlingsbekämpfer/in

vogelscheisse.jpgRatten, Maden und Käfer – Arbeiten dort wo sich andere nicht hinwagen
Egal ob in Privathaushalten oder in gewerblichen Betrieben, in staatlichen Einrichtungen oder Restaurants – Schädlinge sind überall zu finden, auch in der vermeintlich saubersten Umgebung. Auch wenn es einem Schauer über den Rücken jagt, daran zu denken. Und was tut man nun, wenn man von Wespen, Tauben oder Insekten geplagt wird und der Sache nicht mehr Herr wird? Man ruft einen Schädlingsbekämpfer, früher auch gerne „Kammerjäger“ genannt. Und der „vertreibt“ die kleinen Ungeheuer mit giftigen Mittelchen. So stellt man sich die Arbeit eines Schädlingsbekämpfers im Allgemeinen vor. Doch wie wird man denn eigentlich Schädlingsbekämpfer? Was beinhaltet die Ausbildung und wo liegen die Aufgabenbereiche denn genau? Geht es wirklich nur darum mit hochgiftigen Schädlingsbekämpfungsmitteln um sich zu sprühen? Lesen Sie hier mehr über die Ausbildung zum/r Schädlingsbekämpfer/in.

Lesetipp: Welche Ausbildungsberufe gibt es?

Berufsbild
Hauptaufgabe eines Schädlingsbekämpfers ist es Menschen, Tiere, Bauten, Pflanzen, Materialien und die Umwelt vor Schädlingen und deren negativen Einwirkungen zu schützen. Dies geschieht durch präventive Maßnahmen oder, wenn nicht mehr anders möglich, durch direkte Bekämpfungsmaßnahmen. Die Schädlingsbekämpfer arbeiten dabei im Auftrag von Privatkunden, Baufirmen oder staatlichen Einrichtungen und versuchen dabei so umweltfreundlich und kundenorientiert wie möglich tätig zu sein. Ihr Job beinhaltet mehrere Aufgaben, die entsprechend koordiniert werden müssen: Planen der durchzuführenden Maßnahmen, Auswahl der Schädlingsbekämpfungsmethoden und -mittel, Einschätzen der Folgen für die Umwelt, Auswahl der Geräte für die anstehende Aufgabe und Dokumentation der Arbeit. Als Schädlingsbekämpfer arbeitet man meist relativ selbstständig, aber auch Teamarbeit kommt das eine oder andere Mal, vor allem bei größeren Einsätzen, in Frage. Für eine Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer kann man sich direkt bei Handwerksbetrieben des Schädlingsbekämpfungshandwerks bewerben.

Voraussetzungen, Ausbildungsablauf und -inhalte
Um eine Ausbildung als Schädlingsbekämpfer zu beginnen benötigt man mindestens einen Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung. Außerdem sollte man sich nicht vor unangenehmen und zum Teil auch unhygienischen Bedingungen ekeln. Man sollte fähig sein selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. Angst vor Insekten und Ratten ist für denjenigen, der eine Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer beginnen möchte, auch nicht gerade von Vorteil. Denn mit diesen „Kreaturen“ wird man des Öfteren zu tun haben. Die Berufsausbildung zum Schädlingsbekämpfer war lange nicht wirklich geregelt. Seit 2004 gibt es aber eine Ordnung, die den Ausbildungsablauf einheitlich organisiert. Die Ausbildung soll dadurch nun moderner und praxisnah sein. Diese Regelung steht auch mit einer Aufwertung des Berufs des Schädlingsbekämpfers in Verbindung. Ausbildungsinhalte sind zum Beispiel Sicherheit- und Gesundheitsschutz bei der täglichen Arbeit, Umweltschutz im Allgemeinen, Rechtsgrundlagen, die im Zusammenhang mit dem Beruf stehen, Umgang mit Gefahrenstoffen und Schädlingsbekämpfungsmitteln und Verhalten gegenüber Kunden. Zusätzlich muss man lernen, Schädlinge und deren Gefahrenpotential richtig zu identifizieren und dann die passende Bekämpfungsmethode zu planen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und wird vergütete. Die Bezahlung ist nicht einheitlich geregelt und kann von Betrieb zu Betrieb schwanken. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung ist es möglich immer wieder Fortbildungen zu besuchen und somit sein Wissen ständig zu erweitern.

Tipps für das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer.

Hier finden Sie eine Liste von weiteren beliebten Ausbildungsberufen.

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