Bevor Sie den Artikel lesen, möchte ich Sie auf folgende Artikel hinweisen, welche weitere hilfreiche Informationen zum Thema enthalten:

Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann / Eventmanager

eventOrganisator und Operator
Das Berufsbild des Eventmanagers ist auf Grund des aktuellen Hypes um die Branche in aller Munde. Man sagt, wer im Bereich des Veranstaltungswesens tätig sein will, braucht unbedingt die Spezialisierung da man es mit einem Quereinstieg in Zukunft immer schwerer haben wird. Stärkere Professionalisierung der Ausbildung heißt das Zauberwort. Der Ausbildungsberuf zum/zur Veranstaltungskaufmann/-frau und der Diplom-Studiengang zum Eventmanager haben daher ihre Ansprüche in den letzten Jahren erhöht.

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Berufsbeschreibung
Am Ende der Ausbildung soll der Eventmanager, der im deutschen Sprachraum einfach Veranstaltungskaufmann genannt wird, befähigt sein Events, wie z.B. Messen zu organisieren und zu realisieren. Dazu gehört kaufmännisches und rechtliches Wissen, sowie Kreativität und ein besonderes Maß an Kommunikationsfähigkeiten. Als Hauptaufgabe des Eventmanagers bezeichnet man die Fähigkeit aus noch so kleinen Veranstaltung für Marketingzwecke ein unvergessliches Ereignis für potenzielle Kunden oder Arbeitspartner zu machen. Da die Branche auf ähnliche Weise nachgefragt wird, wie es im Bereich des Medienmanagements seit einigen Jahren geschieht, sind die Ansprüche auf dem Markt stark gestiegen. Es wird daher häufiger empfohlen im Anschluss an den anerkannten Ausbildungsberuf bei einer Eventagentur ein Hochschulstudium einzubauen, um auf der Karriereleiter über die Fachkraft hinauszukommen. Wer sich umschaut, wird bemerken, dass bei den Ausschreibungen die Begriffe Studium und Ausbildung immer wieder miteinander verschwimmen. Das IST-Studieninstitut und die IHK bieten die betriebliche Berufsausbildung daher mit gleich zwei Abschlüssen an.

Voraussetzungen
In diesem Fall gilt, dass „mehr“ immer besser ist. Ein Abitur muss nicht vorliegen aber eine Hochschulreife z.B. über eine bereits abgeschlossene Ausbildung sollte gegeben sein. Wer sich für die IHK-Ausbildung entscheidet, sollte natürlich mit Kompetenzen dienen können, die häufig als gleichwertig mit den schulischen Qualifikationen gehandelt werden – dazu gehören Kreativität, Arbeitsbereitschaft, Stressresistenz, Teamfähigkeit aber auch selbstständiges Handeln. Bei IST und IHK in Kombination wird zusätzlich das Erreichen des 21. Lebensjahres gewünscht. Bei allen Ausbildungen wiederum werden Praktika vor Beginn der Ausbildung gefordert und mindestens Grundkenntnisse der englischen Sprache.

Lerninhalte
Ob Sie die Praxis im Betrieb und die Theorie auf Lehrgängen erlernen, oder ob Sie die Theorie an einer Hochschule mit Praktika verfeinern, die inhaltlichen Abläufe der Ausbildung gehen in die gleiche Richtung. Die Grundlagen des Eventmanagements erfordern breites Wissen im kaufmännischen bzw. betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Bereich im Bezug auf die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen. Was während der Ausbildung auf Lehrgängen geschult wird, heißt als Vorlesung an der Hochschule dann Kommunikationswissenschaften oder Marketingmanagement. Die praktischen Tätigkeiten während der Ausbildung im Betrieb oder zwischen den Semestern bereiten auf die praxisorientierten Anteile im Beruf vor und stellen prinzipiell den wichtigsten Bereich dar, in dem man sich selber entdecken und behaupten kann.

Ausbildung, Beruf und Zukunft
Möglichkeiten, um zum Ziel zu gelangen, gibt es zahlreiche. Dabei sollte man eventuell auch auf die Kosten achten. Während Ausbildungsbetriebe neben der Vergütung auch die Ausbildungsgebühren übernehmen, verlangen Berufsakademien eben Studiengebühren. Wer ausschließlich studiert, hat die Studiengebühren aber die Möglichkeit eine Praktikumsvergütung zu erhalten. Die Qualifikationen des Eventmanagers werden weiträumig benötigt und dementsprechend vielseitig sind auch die Einstiegsbereiche. PR- und Eventagenturen, Kongress- und Messegesellschaften, Konzertveranstalter und viele mehr. Kein Bereich kommt mehr ohne Marketing aus.


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