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Drei goldene Regeln für eine erfolgreiche Lehre und Ausbildung

Relaunch von abendschulen.infoEngagement und Disziplin während der Ausbildung erhöhen die Chancen eine feste Anstellung zu erhalten

Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Das weit verbreitete Sprichwort trifft auch heute noch auf die Situation vieler Auszubildender und Lehrlinge zu. In zwei bis drei Jahren versuchen heranwachsende Jugendliche, erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln und werden oftmals mit Situationen konfrontiert, die für sie noch neu sind.

Aus Unkenntniss erwächst Unsicherheit und Angst sich in den entsprechenden Situationen so zu verhalten, wie der Arbeitgeber es von einem erwartet. Schliesslich hofft man nach der Lehr- und Ausbildungszeit in ein festes Arbeitsverhältnis zu wechseln.

Viele Jugendliche unterschätzen die Anforderungen, die an sie gestellt werden.

Ein Unternehmen erwartet motivierte, engagierte und disziplinierte Mitarbeiter. Dieses Bild muss man während der langen Probezeit, immer wieder beim Vorgesetzten erzeugen. Schliesslich hat er einen entscheidenden Einfluss darüber, wie seine spätere Empfehlung für eine Übernahme in eine feste Einstellung sein wird. Falls er Mitarbeiter vorschlägt, die nicht den Erwartungen des Unternehmens entsprechen, bringt er sich in selbst in eine schlechte Position, da sein Urteilsvermögen angezweifelt werden könnte.

Folgende drei einfache goldene Regeln sollten als Lehrling und Azubi beherzigt werden:

Regel Nummer 1: Erscheine stets pünktlich bei der Arbeit

Diese Regel leuchtet jedem ein, trotzdem scheint sie oftmals nicht befolgt zu werden. Unpünktlichkeit wirft ein schlechtes Licht auf denjenigen, der zu spät kommt. Direkt damit verbunden ist die Assoziation der mangelnden Disziplin. Wer es morgens noch nicht einmal schafft zeitig aus dem Bett zu kommen, dem traut man langfristig auch keine grösseren Aufgaben zu.

Natürlich kann es mal passieren, dass man zu spät kommt. Dies sollte dann jedoch nicht daran liegen, dass man die ganze Nacht bis drei Uhr morgens mit Freunden noch einen trinken war.

Regel Nummer 2: Stets einen Schritt weiter denken

Es reicht nicht, einfach nur alle einem übertragenen Aufgaben zu erledigen. Chefs erwarten, dass man auch mal einen Schritt weiterdenkt. Auch Vorgesetzte haben nicht immer alles im Kopf, erwarten jedoch, dass die Mitarbeiter selbst erkennen was zu tun ist und nicht immer alles vorgekaut bekommen müssen. Soll man beispielsweise in der Werkstatt den Arbeitstisch säubern und man sieht, dass der Nachbartisch, der seit langem nicht mehr besetzt ist, voll mit Müll zugestellt worden ist, so kann man diesen direkt in einem Rutsch mit wegräumen.

Man sollte nicht erwarten, dass der Chef dies jedesmal sieht und honoriert. Dies ist jedoch noch besser, als wenn er merkt, dass man nicht in der Lage war, nur einen kleinen Schritt selbst mitzudenken.

Regel Nummer 3: Nicht diskutieren, er ist der Chef

Hierauf reagieren viele Vorgesetzte allergisch. Wenn man als Jemand, der noch grün ist hinter den Ohren, den Chefs erzählen will, wie der Laden zu laufen hat. Ein solches Verhalten kommt in keinem Falle gut an. Selbst wenn man Recht haben sollte, macht es keinen Sinn auf seinem Standpunkt zu beharren.

Der Vorgesetzte oder Betreuer sitzt stets am längeren Hebel.

Man hat durchaus auch die Möglichkeit Vorschläge zu machen. Falls diese jedoch nicht angenommen werden, sollte man es auf sich beruhen lassen. In dieser Zeit hat man leider oftmals per Definition nicht Recht. Glück hat, wer einen offenen und diskussionsbereiten Chef hat.

Fazit zu einer erfolgreichen Lehre und Ausbildung

Engagement, Disziplin und Bescheidenheit führen langfristig zum Ziel. Zeigen Sie Ihrem Arbeitgeber, dass ein wertvoller Mitarbeiter für das Unternehmen sind, der es Wert ist, gefördert zu werden.

Seien Sie nicht ungeduldig bei der Umsetzung der eigenen Ideen. Über eine gute Arbeit und Mitdenken können Sie sich den Respekt verschaffen, der Ihnen dabei hilft Ihre Ideen im Unternehmen umzusetzen.



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