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Wieso es sich lohnt im Job nicht immer der Beste zu sein
Thema: Berufsleben | Bookmarken / Mailen
Statt immer nur Vollgas beim Job zu geben, sollte man öfter mal die Handbremse ziehen
Doch Sie haben richtig gehört. Der Beste bei der Arbeit zu sein, bringt nicht nur Vorteile. Unter Umständen überwiegen die Nachteile sogar gegenüber den Vorteilen. Statt immer nur ganz vorne zu stehen, sollte man sich eher darauf konzentrieren, genau dann zu glänzen, wenn es sich lohnt. Immer nur Vollgas zu geben, kann auf Dauer zum Burnout führen. bildung-news.com zeigt Ihnen drei Gründe auf, wieso es sich nicht lohnt alle Aufgaben stets zur vollsten Zufriedenheit zu erledigen.
Grund Nummer 1: Sie werden immer derjenige sein, der die unangenehmen Aufgaben lösen darf
Chefs sind relativ einfach gestrickt. Wenn Sie merken, dass ein Mitarbeiter immer gute Leistungen abliefert, so wird er immer wieder seine Unterstüzung anfordern. Dies führt dann irgendwann dazu, dass man den Eindruck hat der einzige in der Firma zu sein der noch arbeitet. Andere Kollegen weisen ein grosses Geschick auf Gründe aufzuführen, wieso eine Aufgabe von ihnen nicht erledigt werden kann. Statt mit diesen Mitarbeitern zu diskutieren, geht der Vorgesetzte direkt zu Ihnen, da er weiss, dass die Aufgabe ohne murren perfekt erledigt wird. Springen Sie nicht immer höher über die Latte als Sie müssen. Spitzensportler verbessern ihre Weltrekorde auch nur um Sekunden oder Centimeter. Je bessere Leistungen Sie abgeben, desto höher werden auch die Erwartungen Ihrer Chefs, denen Sie sich irgendwann nicht mehr gewachsen werden fühlen.
Grund Nummer 2: Sie werden nur schwer in der Unternehmenshierarchie aufsteigen können
Um in einem Unternehmen aufsteigen zu können, braucht man mehr als nur brillante Faähigkeiten und Kompetenzen. Statt zu höheren Aufgaben berufen zu werden, laufen Sie Gefahr unter Ihrem Chef zu versauern. Ihm sind Ihre Fähigkeiten gut bekannt. Sie haben stets dafür gesorgt, dass er gut dastehen kann. Wieso sollte er Sie für einen höheren Posten empfehlen? Dadurch würde er seinen besten Mann verlieren und gleichzeitig seine Position im Unternehmen gefährden. Durch eine potenzielle Beförderung würde er sich lediglich einen starken Kokurrenten schaffen, der ihm irgendwann seinen Arbeitsplatz wegschnappen könnte.
Grund Nummer 3: Sie werden unter Kollegen als Streber oder Schleimer gelten
Daran hat sich seit der Schulzeit nichts verändert. Diejenigen, die sich beim Chef besonders beliebt machen, sind meistens bei den Kollegen unten durch. Überlegen Sie sich gut, wie stark Sie auftreten. Es ist meist geschickter sich zurückzuhalten und nicht direkt das ganze Können unter Beweis zu stellen. Insbesondere wenn man irgendwo eine neue Stelle antritt werden das die neuen Kollegen zu schätzen wissen. Zeigen Sie erst nach und nach was Sie drauf haben. Geben Sie Ihrem Umfeld genug Zeit mit Ihren Fähigkeiten umgehen zu können.
Fazit: Die Kunst um im Job erfolgreich zu sein, liegt darin immer genau so hoch zu springen wie gefordert. Lassen Sie nicht sofort jeden erkennen, wie gut Sie sind. Es ist besser unterschätzt zu werden, als in den Augen von Kollegen und Chefs als ernstzunehmender Konkurrent wahrgenommen zu werden. Glänzen Sie in den Momenten, wo Sie vor einem grösseren Publikum stehen und eventuell auch Entscheidungsträger stehen, die über Ihrem direkten Chef sitzen. Diese werden Ihre Fähigkeiten erkennen und wollen, dass Sie mehr Verantwortung in dem Unternehmen übernehmen.
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Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Vor allem was den ersten Punkt angeht. Wenn man immer alles zur Zufriedenheit der Chefs erledigt, kommen die immer wieder auf einen zu. Irgendwann hat man das Gefühl, man ist der einzige, der Firma noch arbeitet.
stimmt exakt. gute leute kommen nicht vom platz wenn man keine chefs hat die nicht nur auf sich selbst schauen. man glaubt ja nicht wie egoistisch es in manchen firmen zugeht.