Wie verwische ich meine Spuren im Netz?

Bildungsreihe:In 14 Tagen die Jobchancen steigern – Teil 13

Der Bewerbungsprozess hat sich im Laufe der Jahre verändert. Mitarbeiter aus der Personalabteilung haben heutzutage durch das Internet vielfältige Möglichkeiten nach Spuren im Netz von Bewerbern zu suchen. Häufig werden sie fündig, da viele, insbesondere junge Arbeitssuchende sehr unachtsam mit persönlichen Informationen im Internet umgehen.

Die beste Bewerbungsmappe verfehlt ihre Wirkung, wenn sie mit peinlichen Fotos oder Aussagen im Netz gefunden werden können. Wir geben ihnen in der Folge ein paar Schritte auf, die sie zur Eliminierung dieser Daten unternehmen können.

1. Suchen Sie nach ihrem Vor- und Nachnamen in einer Suchmaschine

Schon mancher hat mitunter hier böse Überraschungen erlebt. Überprüfen sie die ersten 50 Ergebnisse (weiter wird auch ein Personaler nicht suchen). Identifizieren sie zunächst die Seiten auf denen sie mit persönlichen Daten abgebildet sind.

2. In welchen Internetforen sind sie Mitglied?

Glauben sie nicht, dass nur weil sie nicht in den Suchergebnissen von Google auftauchen, sie nichts mehr befürchten müssen. Communities wie Facebook, StudiVZ oder SchülerVZ bieten Personalverantwortlichen einen einmaligen Einblick in ihr Privatleben. Manchen von ihnen sind bloss dort angemeldet, um die Möglichkeit zu haben, Profile von Bewerbern „auszuspionieren“.

Peinlich könnte es werden, wenn im Vorstellungsgespräch die Frage gestellt wird: „Herr Müller, wie ich gesehen habe, sind sie bei StudiVZ in der Gruppe Saufen bis der Arzt kommt. Wie stehen sie zum Thema Alkohol?“ Löschen sie am besten alle Daten, auf die kein Fremder Einsicht haben sollte.

3. Löschen von Informationen auf sonstigen Websites

Wenn sie Informationen über sich im Netz finden, auf die sie keinen direkten Zugriff haben, so schreiben sie am besten den Webmaster der Seite an. Schildern sie ihm kurz die Situation. Persönliche Daten geniessen in Europa einen hohen gesetzlichen Schutz. Man wird in der Regel ihrem Wunsch Folge leisten.

Bei persönlichen Websites, auf der die Nennung des Names im Impressum gesetzlich vorgeschrieben ist, kann durch Einfügen einer Grafik auf der diese personenbezogenen Daten hinterlegt sind, Abhilfe geschaffen werden. Suchmaschinen sind meist nicht in der Lage diese Daten zu lesen.

Fazit:

Gehen sie sorgsam mit persönlichen Daten im Netz um. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, wie man sie im Netz ausspionieren kann. Die hier genannten sind bloss die offensichtlichsten. Überprüfen sie den Erfolg ihrer Massnahmen in regelmässigen Abständen. Löschen sie ihre privaten Spuren im Netz.

Jetzt geht es weiter mit dem Artikel : „Wie werde ich mein eigener Chef?

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