Mehr zu diesem Thema:
- Welche Elemente enthält ein Lebenslauf?
- 10 Dinge, die man beim Vorstellungsgespräch nicht tun sollte
- 10 Fragen und Antworten beim Vorstellungsgespräch
- Drei goldene Regeln für das Verfassen eines Lebenslaufes
- In 14 Tagen die Jobchancen verbessern - Teil 6
Schwächen im Lebenslauf aufdecken - darauf achten Personaler
Thema: Bewerbung | Bookmarken / Mailen
So vermeiden sie unangenehme Fragen im Vorstellungsgespräch
Wer es trotz Schwächen im Lebenslauf bis zum Bewerbungsgespräch schafft, steht bereits vor dem Eintreffen als Wackelkandidat fest. Dies kann damit zusammenhängen, dass sich nur wenige geeignete Bewerber auf die Stelle beworben haben und man selbst aufgrund einiger Pluspunkte noch auf die Liste gerutscht ist. Wer sich seiner Schwächen nicht bewusst ist, kann im Gespräch unter Umständen schnell ins Schwitzen kommen. bildung-news.com verrät ihnen wie sie drei potenzielle Schwachpunkte im Lebenslauf aufspüren, in Zukunft vermeiden, damit sie auch ohne Bewerberknappheit bei anderen Jobangeboten zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.
#1 Der Klassiker - Lücken im Lebenslauf
Das Leben verläuft nicht immer linear. Diese Tatsache sollte sich jedoch nicht unbedingt im Lebenslauf widerspiegeln. Falls Lücken jedoch nicht mit Tätigkeiten wie “Studium” oder “Beruf” zu füllen sind, sollten sie über Alternativen nachdenken. Jemand der bereits 10 Jahre am Stück als gestresster Berater gearbeitet hat, darf auch mal ein Jahr Urlaub am Stück machen. Ein Absolvent hingegen hat in so einem Falle schlechte Karten. Füllen sie die Lücke, indem sie zeigen, dass alles daran gesetzt wurde, einen schnellen Berufseinstieg zu schaffen oder in der Zwischenzeit zumindest Weiterbildungsangebote wahrgenommen wurden.
Statt Lücken können auch Zeiträume ins Auge fallen, die länger sind als sie sollten. Haben sie bereits eine Ehrenrunde gedreht? Seien sie auf die Frage vorbereitet und legen sie sich eine Antwort zurecht. In der Schule sitzengeblieben zu sein ist keine Schande. Viel wichtiger ist die Tendenz, die man in seinem Lebenslauf aufzeigt. Haben sie seitdem an sich gearbeitet und waren bemüht sich zu verbessern? Dies sollte entweder aus ihrer Bewerbung oder bei ihrer Antwort auf die Fragen nach dem wiederholten Schuljahr deutlich herauskommen.
#2 Spasspraktikum in der Surfschule oder im Tenniscamp
Prinzipiell haben sie es richtig verstanden, dass Unternehmen es gut finden, dass Bewerber sich durch praktische Erfahrungen bereits bewährt haben. Wer jedoch Praktika dieser Art in seinen Lebenslauf schreibt, vergisst, dass es auch wichtig ist, welchen Inhalt die Tätigkeiten hatten. Praktika, die eher den Eindruck vermitteln, dass sie einen bezahlten Urlaub absolviert haben, können getrost aus der Bewerbung gestrichen werden. Ausnahme ist die Bewerbung als Animateur beim Robinson Club oder Aldiana. Dann können sie sich sogar genau mit diesen Tätigkeiten als besonders “qualifiziert” präsentieren.
#3 Hobbies: Reiten, Schwimmen, Lesen
Ihre Hobbies sind “Reiten”, “Schwimmen” und “Lesen”? Das nimmt ihnen heute keiner mehr ab. Wer solche Angaben macht, muss davon ausgehen, dass man ihm nicht glaubt, dass er überhaupt irgendwelchen Freizeitbeschäftigungen nachgeht. Um nicht als Langweiler abgestempelt zu werden, sollte man auch den Hobbies die erforderliche Ernsthaftigkeit und Sorgfalt widmen. Denn gerade ihre Freizeitaktivitäten sagen eine Menge über sie aus. Laut Stellenausschreibung sucht das Unternehmen einen Teamplayer? Einem Fussballspieler wird Mannschaftsgeist eher zugetraut als dem einsamen Jogger oder Tennisspieler. Der Job erfordert Kreativität? Dann sollte der Bewerber idealerweise gerne der Malerei oder der Fotografie sowie anderen kreativen Hobbies nachgehen. Sollten sie wirklich keine entsprechenden Freizeitbeschäftigungen nachgehen, so seien sie in Zukunft Neuem gegenüber aufgeschlossen. Dies sollte ihnen nicht nur bei der Jobsuche behilflich sein.
Fazit: Schwächen im Lebenslauf sind per se noch kein Ausschlusskriterium für die Vorladung zum Gespräch. Um einen guten Eindruck bei der Bewerbung zu hinterlassen sollte man nicht nur einen professionellen Lebenslauf verfassen können. Wichtiger ist auf Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch vorbereitet zu sein und wissen was man bei der Bewerbung nicht tun sollte. Wer seine Schwächen kennt wird nicht so schnell von möglichen Fragestellungen überrascht.
Das Vorstellungsgespraech
Dieses Buch bereitet den Leser auf das Vorstellungsgespraech vor,berichtet ueber Ablauf, eventuelle Probleme und erklaert wie man sich am Besten vorbereitet.
Buch kaufen: Vorstellungsgespraech

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass sich Hobbies, die Extremsportarten sind und ein hohes Verletzungsrisiko beinhalten (z.B. Freeclimbing), besser nicht erwähnt werden. Der Arbeitgeber rechnet sonst mit häufigen Ausfällen durch Verletzung.
MfG Dirk Mertens
Danke für den guten Hinweis. Dem würde ich ohne Einschränkungen zustimmen. Die Kunst liegt darin, zwischen Langweiler und Extremsportler ein ausgeglichenes Profil zu vermitteln.
Carlos
bildung-news.com
Boxen oder andere “brutale” Sportarten sind in Bürojobs auch nicht gern gesehen.
Mit einem blauen Auge einen Kunden bedienen: Nein!