Was machen Sie, wenn Sie die Stelle nicht bekommen?

Nicht für jeden Bewerber endet das Vorstellungsgespräch mit dem gewünschten neuen Job. Ganz egal ob Sie sich die Frage selber stellen, oder vom Personaler befragt werden, es ist wichtig, sich Gedanken über die Zeit nach dem Bewerbungsgespräch zu machen.

Lesen Sie hier 100 Fragen und Antworten aus dem Vorstellungsgespräch.

Diese rethorische Frage, ist kein Hinweis darauf, dass Sie bereits durchgefallen sind, sondern ein Versuch herauszufinden, wie Sie mit Absagen, Rückschlägen und Niederlagen umgehen.

Es ist wichtig:

Je nachdem, ob Sie sich noch bei weiteren Firmen beworben haben, könnten Ihre Antworten wie folgt aussehen:

1. Diese Bewerbung war die einzige

Verdeutlichen Sie, dass es Ihnen nicht wichtig ist irgendeinen Job zu finden, sondern dass Sie sich für genau diese Stelle interessieren.

Eine Absage hätte lediglich zur Folge, dass Sie weiter nach einer Stelle suchen werden, welche in gleich hohem Maße mit Ihren Interessen, Zielen, Berufserfahrung und Können übereinstimmt.

Sie wissen, was Sie zu leisten in der Lage sind und werden aktiv nach einer noch passerenden Stelle und einem Unternehmen suchen, welches von Ihren Fähigkeiten profitieren möchte.

2. Sie haben sich bei mehreren Firmen beworben

Erklären Sie dem Personaler, dass Sie noch weitere Vorstellungsgespräche bei Firmen haben, welche für einen ähnlichen Posten einen qualifizierten und leistungsfähigen Mitarbeiter suchen.

Sie haben keine Zweifel daran, dass im Falle einer Absage dieser Firma, eines der anderen zwei Unternehmen an Ihrem Können und Ihren Fähigkeiten interessiert ist.

Die hier beworbene Stelle hat für Sie aus verschiedenen Gründen (welche Sie an dieser Stelle dem Personaler noch einmal verdeutlichen sollten) höchste Priorität.

Sollte sich das Unternehmen jedoch nicht für Sie entscheiden, so werden auch Sie Ihre Prioritäten ändern.

Worin liegt der Grund für die Absage?

1) Ich bin nicht für die Stelle geeignet.

Auch wenn die Stelle für welche Sie sich hier beworben haben von grossem Interesse für Sie ist, haben Sie im Bewerbungsprozess festgestellt, dass Sie nicht für diese Stelle geeignet sind.

Während der Vorbereitung, dem Sammeln von Information über das Unternehmen und während des Vorstellungsgespräches erfahren Sie mehr über das Unternehmen, die Erwartungen welche an Sie gestellt werden und die Kompatibiltät mit Ihrem eigenen Werdegang und Fähigkeiten.

Selbst wenn am Ende für Sie das Fazit feststeht, dass Sie nicht zu dieser Firma passen, so war die Bewerbung dennoch nicht umsonst, da Sie mehr über sich, Ihre Ziele und Berufsperspektiven erfahren haben.

2) Es gab bessere Mitbewerber.

Heutzutage bewerben sich oft hunderte von Bewerbern auf eine Stelle. Mehrere von ihnen werden zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen – es ist daher keine Schande, wenn sich herausstellt, dass es andere Bewerber gab, welche besser als Sie waren.

Besser sein, kann bedeuten, dass diese Mitbewerber über mehr Berufserfahrung bzw. mehr Wissen verfügen, oder aber sich während des Gespräches in einem besserem Licht darstellen konnten als es Ihnen gelungen ist.

Verstehen Sie daher dieses Vorstellungsgespräch nicht als Misserfolg, sondern als eine Übung, welche Ihnen hilft, besser zu werden.

3) Ich war schlecht vorbereitet.

Auch eine schlechte Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch kann die Ursache für die Absage sein. Heutzutage reicht es nicht mehr aus, nur über einen guten Abschluss, ein gutes Bewerbungsanschreiben und Berufserfahrung zu verfügen.

Sie müssen im Gespräch auch in der Lage sein, selbstbewusst Ihre bisherigen Verdienste und Erfolge dem Gegenüber präsentieren können.

Durch relevante Beispiele aus Ihrem bisherigen Studien- und Berufsleben, können Sie Ihren Gegenüber davon überzeugen, das Sie nicht nur über gute Noten auf dem Papier verfügen, sondern Ihr Wissen auch zum Nutzen des Unternehmens einsetzen.

Plan B

Für jeden Bewerber empfiehlt es sich, einen Plan B in der Tasche zu haben. Auch bei sehr guter Vorbereitung und Eignung für den ausgeschriebenen Posten, kann es dazu kommen, dass nicht Sie, sondern jemand anderes ausgewählt wird.

Um anschliessend nicht aus allen Wolken zu fallen, sollten Sie für sich bereits im Vorfeld abklären, warum Sie sich beworben haben und wie Sie damit umgehen, wenn diese Firma Sie nicht nimmt.

Jedem Bewerber steht es frei, sich auch bei weiteren Firmen zu bewerben, oder beim bisherigen Arbeitgeber weiter zu wirken, bis er eine weitere ihn interessierende Stellenausschreibung findet.

Was mache ich nach der Absage?

Egal ob in der realen Situation bei anderen Firmen oder mit Freunden zu Hause – Sie sollten auf jeden Fall weitere Vorstellungsgespräche führen um die Angst vor diesem Gespräch zu verlieren und souveräner beim Beantworten von kritischen Fragen zu werden.

Halten Sie für sich schriftlich fest, welche Fragen Ihnen im Gespräch gestellt wurden und welche Antworten Sie während der Unterhaltung gegeben haben.

Sie haben die Möglichkeit Ihren Lebenslauf erneut zu überprüfen, zu überarbeiten, d.h. zu verbessern. Zuzätzlich können Sie sich neue bzw. bessere Antworten für die wichtigsten Fragen ausarbeiten.

Wer seine eigenen Stärken und Schwächen besser kennt, wirkt im Vorstellungsgespräch selbstsicherer und kann den Gesprächspartner leichter davon überzeugen, dass er der am besten geeignete Kandidat ist.

Lesen jetzt weitere Tipps für das Vorstellungsgespräch.

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  2. Was sind Ihre Schwächen?
  3. Worin liegen Ihre Stärken?
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  6. Vorstellungsgespräch: Die richtige Kleidung
  7. Vorstellungsgespräch: Liste unerlaubter Fragen
  8. Vorstellungsgespräch: 10 häufige Fehler
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sgd_allg neu 2013-01

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