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Wie hinterlasse ich beim Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck?
Thema: Bewerbung | Bookmarken / Mailen
Bewerbungsgespräch Tipps
Der erste Schritt ist getan. Die Einladung zum Vorstellungsgespräch bedeutet den ersten Teilerfolg in der Bewerbungsphase. Dies besagt, dass das Unternehmen anhand der Bewerbungsunterlagen einen ersten positiven Eindruck des Bewerbers erhalten hat. Nun will es durch ein persönliches Gespräch eruieren, ob die Unterlagen mit dem persönlichen Eindruck übereinstimmen. Darüber hinaus möchte man herausfinden, ob der Kandidat vom Charakter, Erscheinungsbild und Verhalten zu der Firma passt. Jetzt geht es darum einen guten Eindruck zu hinterlassen. Doch worauf kommt es dabei an?
Um nach dem Bewerbungsgespräch beim Unternehmen positiv in Erinnerung zu verbleiben, hat bildung-news.com drei goldene Regeln zusammengestellt:
Regeln Nummer 1: Ein guter Eindruck sollte bereits an der Eingangstüre hinterlassen werden
Bereits beim Empfang sollten sie positiv auffallen. Auch der Portier, die Empfangsdame oder Sekräterin könnte durch einen Kommentar die Waage zu einem negativen Einstellungsbescheid für Sie bewegen. Insbesondere Sekräterinnen sind kritisch. Sie herrschen über das Chefeinzugsgebiet. Falls sie das Gefühl vermitteln, diese “Autorität” nicht anzuerkennen, schaffen Sie sich eine mächtige Feindin. Durch das gute Netzwerk können Sie schnell zu einer Nichtberücksichtigung Ihrer Bewerbung führen. Wenn Sie es schaffen sollten durch ein charmantes Auftreten auf Ihre Seite zu ziehen, haben Sie eine potenzielle Verbündete bei Ihrem Vorstellungsgespräch.
Regel Nummer 2: Ein fester Händedruck bei der Begrüssung lässt Rückschlüsse auf Ihre Persönlichkeit zu
Studien besagen, dass der erste Eindruck bezüglich einer Person innerhalb der ersten Minuten bei einer Begegnung entsteht und dann in der Regel nicht mehr stark davon abweicht. Daher ist insbesondere in den ersten Augenblicken Konzentration und Aufmerksamkeit auf das persönliche Verhalten zu legen. Dazu gehört ohne Frage ein kräftiger Händedruck. Das richtige Mass ist entscheidend. Die Hand sollte auch nicht zu einem schmerzverzerrten Gesicht des Gegenübers zusammengepresst werden. Dies könnte als Kampfansage interpretiert werden. Auf der anderen Seite vermittelt ein zu lascher Händedruck Schwäche. Man könnte assoziieren, dass Sie den Anforderungen eventuell nicht gerecht werden könnten. Auch wenn es sich zunächst komisch anhört: Falls Sie das Gefühl haben einen zu laschen Händruck zu haben, trainieren Sie diesen ersten Schritt der Kontaktaufnahme mit einem Freund oder einer Freundin
Regel Nummer 3: Seien Sie selbstbewusst ohne dabei arrogant zu wirken
Selbstbewusst sein ohne arrogant zu wirken klingt in der Tat einfacher, als es letztlich ist. Essentiell für ein selbstbewusstes Auftreten ist die gute Vorbereitung. Erst wenn Sie das Gefühl haben, alle Möglichkeiten bezüglich Sammlung und Verinnerlichung von Informationen über das Unternehmen sowie das Zurechtlegen möglicher Fragen und Antworten im Bewerbungsgespräch, können Sie mit einem guten Gefühl in das Gespräch gehen. Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten. Schliesslich hat das Unternehmen durch die Einladung auch gezeigt, dass Sie Ihnen die Bewältigung der Aufgaben potenziell zutraut. Bei allem Selbstbewusstsein, müssen Sie jedoch eine gewisse Zurückhaltung wahren. Insbesondere in der frühen Berufsphase können Sie noch nicht alles wissen und können. Versuchen Sie entsprechend auch nicht einen solchen Eindruck zu erwecken. Dies könnte im Zweifelsfall als Arroganz oder Selbstüberschätzung eingestuft werden.
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