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Thema: Bildung und Karriere | Bookmarken / Mailen
Das Goethe-Institut
Im Jahr 1951, mitten im Aufbau des neuen, demokratischen Deutschland, frei von nationalsozialistischen Gedanken, wurde das Goethe-Institut gegründet. Die Benennung nach Johann Wolfgang von Goethe – dem wohl größten Dichter und bekanntesten Vertreter nicht nur der Weimarer Klassik, sondern der gesamten deutschen Kulturgeschichte – war ein Zeichen der Rückbesinnung auf alte deutsche Werte, weit bevor der Nationalsozialismus die deutsche Kultur beschmutzt hatte. Ausländer sollten Deutschland wieder in einem anderen Licht erblühen sehen und Interesse und Begeisterung am Erlernen der deutschen Sprache (und Kultur) entwickeln können. Doch erst Anfang der 60er Jahre wurde das Auswärtige Amt auf die Erfolge des Goethe-Instituts aufmerksam, so dass dieses seitdem das offizielle deutsche Kultur-Institut im Ausland ist – mit weltweitem Netzwerk.
So sieht sich das Goethe-Institut selber
Das Goethe-Institut schreibt auf seiner Homepage über sich selbst: „Wir schöpfen aus dem Facettenreichtum unserer offenen Gesellschaft und der deutschen Kultur, verbinden Erfahrungen und Vorstellungen unserer Partner mit unserer interkulturellen und fachlichen Kompetenz. Wir arbeiten im partnerschaftlichen Dialog und sind dabei Dienstleister und Partner für alle, die sich aktiv mit Deutschland und der deutschen Sprache und Kultur beschäftigen. Wir arbeiten eigenverantwortlich und politisch ungebunden.“
Ziele und Tätigkeiten des Goethe-Instituts
Wie erwähnt agiert das Goethe-Institut im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und nimmt zusammen mit dem Auswärtigen Amt Aufgaben der auswärtigen Politik wahr, jedoch gänzlich unabhängig von der aktuellen deutschen Regierung. Laut Satzung sind die drei Hauptziele des Goethe-Instituts „die Förderung der Kenntnis deutscher Sprache im Ausland“, „die Pflege der internationalen kulturellen Zusammenarbeit“ und „die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes durch Informationen über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben“. Dies geschieht durch ein weltweites Netzwerk aus Instituten, Kulturgesellschaften, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren in 25 Ländern weltweit, von Äthiopien bis Vietnam, wo vor allem durch verscheidene Kursangebote die deutsche Kultur und vor allem die deutsche Sprache gelehrt werden. Desweitern gibt es diverse Publikationen des Goethe-Instituts zu den Themen “Kultur und Gesellschaft” und “Deutsch lernen und lehren”.
Kontakt und weitere Informationen
Das größtenteils durch Beiträge des Auswärtigen Amts und des Bundespresseamts finanzierte Goethe-Institut ist auf (ehrenamtliche) Hilfe angewiesen. So kann man sich auf seiner Homepage (www.goethe.de) nicht nur über das Angebot des Instituts informieren, sondern auch über Praktika oder Fortbildungen für Lehrpersonal. Statten Sie dem Goethe-Institut ruhig mal einen Besuch ab, es lohnt sich!
Rückblick
Letzte Woche in unserer Sonntagsausgabe unserer Bildungsreihen: Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).
Vorschau
Auch nächsten Sonntag stellt Ihnen Bildung-news.com wieder ein interessantes Bildungsinstitut vor, diesmal kein staatliches, sondern ein aus aktuellen politischen Ereignissen von deutschen Studenten gegründetes. Morgen in der Montagsreihe Rettet die Allgemeinbildung geht es um eine Erfindung, die im Moment in Deutschland den Haushalten sehr gut zu Gesicht steht! Schauen Sie gerne wieder vorbei, wir freuen uns über Ihren Besuch!
Das Vorstellungsgespraech
Dieses Buch bereitet den Leser auf das Vorstellungsgespraech vor,berichtet ueber Ablauf, eventuelle Probleme und erklaert wie man sich am Besten vorbereitet.
Mehr zum Buch: Vorstellungsgespraech
