Effizientere und effektivere Recherchen durchführen

Literaturrecherche PromotionLiteraturrecherche leicht gemacht – Teil 11
Die Literaturrecherche ist ein notwendiger und zeitraubender Teil des Dissertationsprozesses. Gleichzeitig bietet dieser Teil enormes Zeitsparpotenzial. Zum Thema Zeitmanagement im Dissertationsprozess hatte ich bereits etwas im 9. Teil der Reihe geschrieben. Dort lassen sich noch zwei weitere Punkte finden, die mir während meiner Zeit weitergeholfen haben. Zu folgenden Tipps, bin ich eher aus Faulheit, als aus intensiver Analyse gelangt. Mir hat es geholfen im Vergleich zu meinen Kollegen schätzungsweise 30%-50% weniger mit Literaturrecherche beschäftigt zu sein, als meine Kollegen. Ich hoffe ihnen hilft es auch.

1. Die richtigen Suchwerkzeuge benutzen
Nur wer die richtigen Suchwerkzeuge einsetzt, bekommt auch einen Zugang zur vollen Breite der vorhandenen Literatur. Auch wenn viele Artikel nur beschränkten Zugang haben, empfiehlt es sich spezialisierte Suchmachen wie Google Scholar zu benutzen. Diese benutzt die Standardtechnologie von Google greift jedoch lediglich auf wissenschaftliche Publikationen und Artikel zu. Meiner Erfahrung nach sind die Treffer qualitativ besser als diejenigen über die Suchmasken von Springer, Elsevier etc. In der Regel verfügen die Universitäten und Institute über bezahlte Zugänge, zu denen man als Privatperson normalerweise keinen Zugriff hat.

2. Testen sie verschiedene Suchkombinationen
Neben den richtigen Suchwerkzeugen, muss man auch die richtigen Suchbegriffe verwenden. Selbst die beste Suchmaschine liefert ihnen keine brauchbaren Ergebnisse, wenn sie nicht in der Lage sind das in wissenschaftlichen Beiträgen verwendete Vokabular ihres Forschungsthemas zu verwenden. Dies ist meiner Erfahrung nach die grösste Hürde am Anfang der Literaturrecherche. Um die relevanten und richtige Suchbegriffe zu identifizieren, können sie beispielsweise die als „Keywords“ bezeichneten Schllagwörter verwenden, die sich bei den meisten wissenschaftlichen Artikeln direkt unter dem „Abstract“ finden lassen. Falls sie noch nichtmals soweit kommen, einzelne „Paper“ zu finden, fragen sie Kollegen welche Begriffe sie bei der Suche verwenden würden. Dadurch kommt man auf Suchbegriffe, die unter Umständen üblich sind, jedoch von einem selbst nicht verwendet werden würden.

3. Ersparen sie sich den Weg zur Bibliothek
Nicht alle Informationen für die Literaturrecherche lassen sich aus den im Internet verfügbaren Papers herausziehen. Oftmals ist ein grosser Teil der Standardliteratur auch in Büchern zusammengefasst. Normalerweise muss man sich in diesen Fällen auf den zeitraubenden Weg der Buchleihe in der Bibliothek begeben. Dies ist in den meisten Fällen heutzutage nicht mehr nötig. Amazon und Google sein dank, sind mittlerweile die meisten Bücher auch online verfügbar und einsehbar. Dies stellt wahrscheinlich den grössten Teil der Zeitersparnis dar, da man einerseits den Weg zur Bibliothek spart. Andererseits kann man über Suchfunktionen das Buch sehr viel schneller auf die relevanten Textstellen untersuchen, als dies beim „manuellen“ Lesen der Fall ist. Die Googlesuche findet ihr im Netz unter „Google Books“ (oder direkt dem Link folgen). Bei Amazon sieht man an dem Hinweis „search inside“ ob ein Buch auch online durchsuchbar ist.

Fazit: Einfache Tipps bieten ein grosses Zeiteinsparpotenzial bei der Literaturrecherche. Ich hoffe es hilft ihnen genauso viel wie mir. Morgen geht es weiter. Dort behandle ich folgendes Thema: Wann sollte man das Doktorandenstudium abbrechen?

Lesen Sie jetzt unsere 20 Tipps zum erfolgreich promovieren / Doktor machen.

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