Wieso Doktoren oftmals bessere Karrierechancen haben

Promotion Dissertation KarriereKarrierechancen von Doktoren – Teil 20
… aber sich trotzdem nicht wesentlich von anderen Absolventen unterscheiden. In der gestrigen Ausgabe habe ich angekündigt mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Zunächst möchte ich noch aufzeigen, wieso Promovierte auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben. Dabei steht nicht das erarbeitete Dissertationsthema im Vordergrund, sondern das was man in einem Doktorandenstudium lernt (Teil 14) und die persönliche Entwicklung fördert. Anschliessend beschreibe ich, wieso man auch ohne Doktorgrad eine ebenso steile Karriere absolvieren kann. Erfahren sie in den folgenden Abschnitten mehr dazu.

Ein Doktor verbessert die Karrierechancen

Wenn man drei Jahre in einem Umfeld von Doktoranden tätig gewesen ist, stellt man fest, dass sie sich ein wenig von anderen Absolventen unterscheiden. Der Promotionsstudent tritt in der Regel sehr selbstsicher auf. Er nimmt seine Situation als Privileg wahr, da er nach einem Selektionsprozess die Möglichkeit bekommen hat, den Dissertationsprozess aufzunehmen. Dieses Selbstbewusstsein zieht sich später wie ein roter Faden durch den Werdegang. Das Führen des Doktorgrades wird mit einem gewissen Stolz vollzogen, da man dadurch zu einem elitären Kreis zählt, in den nicht jeder eingelassen wird. Dieses sichere Auftreten ist nach aussen gut spürbar. Ein Unternehmen traut solchen daher auch Jobkandidaten viel zu. In der Regel ist ein Doktor hinsichtlich Selbstmarketing einem normalen Absolventen überlegen. Dieses ist meiner Ansicht nach einer der wichtigsten Gründe, wieso bei vielen Unternehmen promovierte Jobkandidaten bessere Chancen auf einen guten Arbeitsplatz haben.

Wieso ein Doktorand nicht besser ist als ein „normaler“ Absolvent

Seien wir mal ehrlich. Im Schnitt betrachtet sind Doktoranden nicht viel besser als andere Uniabsolventen. Stattdessen haben sie ein sehr viel stärker ausgeprägteres Selbstbewusstsein (was nicht immer berechtigt ist). Jeder Uniabsolvent kann es theoretisch mit einem Doktoranden aufnehmen. In Diskussionen dürfen sie sich nicht an die Wand reden lassen. Dies beherrscht der Doktorand aufgrund der Übung durch Verteidigung seines Dissertationsthemas in der Regel gut. Dabei dürfen sie sich nicht von seinem sicheren Auftreten irritieren lassen. Die Strategie vieler Doktoranden ist es eine Behauptung in den Raum zu werfen, die mit grösster Selbstsicherheit vorgetragen wird und daher von seinen Diskussionspartner nicht mehr hinterfragt wird.

Fazit: Doktoren haben aufgrund ihres selbstbewussten Auftretens die besseren Karrierechancen. Wer keinen „Dr.“ führt, jedoch aufgrund seiner Fähigkeiten ein sicheres Auftreten an den Tag legt, kann theoretisch genauso weit kommen.

Lesen Sie jetzt unsere 20 Tipps zum erfolgreich promovieren / Doktor machen.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema!

fuuuny
25. August

sehr guter Artikel!!!

wildcard
15. Oktober

Da muss ich gegenhalten. In meiner Doktorandenzeit (BWL) habe ich eher solche Docs in spe getroffen, die gerade nicht von einem übermäßigen Selbstwertgefühl gezeichnet waren. Ganz im Gegenteil. „Der Doktorand“ muss in aller Regel viel Kritik von allen möglichen Seiten einstecken (Doktorvater, Kolloquium, Habilitanden – selbst die Sekretärin des Doktorvaters sollte man bei Laune halten). Daneben steht man im Freundeskreis der ewigen Frage „Wann bist Du fertig?“ gegenüber. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Freunde in einen neuen Lebensabschnitt treten (Beruf, Familie, allgemeines Settleing), während man selber noch ein verlängertes Studentendasein führt. 3 – 5 Jahre Dauerkritik und Selbstreflexion hinterlassen Ihre Spuren. Oft habe ich den Eindruck, dass dem Dr. viel mehr ein überhöhtes Selbstbewußtsein zugesprochen wird, anstatt das es tatsächlich vorhanden ist.


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