Nebenjob: Animateur/in

animateurDort arbeiten wo andere Urlaub machen
Animateure haben immer gute Laune, kennen viele Partyspiele und können dort arbeiten, wo andere nur selten hinkommen. Doch ist dieser Job wirklich ein richtiger Traumjob oder handelt es sich dabei um harte Arbeit die von vielen unterschätzt wird? Lesen Sie hier mehr über das Berufsbild des Animateurs und was alles dazugehört um gute Laune zu verbreiten und Urlaubsfeeling aufkommen zu lassen.

Was macht eigentlich ein/e Animateur/in?

Animateure findet man hauptsächlich in der Tourismusbranche. Sie arbeiten in Hotels, auf großen Ferienanlagen, auf Campingplätzen, in Tauch-, Surf- und Tennisschulen oder in sonstigen Freizeitanlagen meist in Urlaubsgebieten. Aber auch in anderen Bereichen, wie in großen Freizeitbädern oder in Vergnügungsparks kann man als Animateur/in einen Job finden. Hauptaufgabe der Animateure ist es, Gäste professionell zu unterhalten und sie während ihres Urlaubaufenthaltes zu betreuen. Sie organisieren z.B. Poolspiele, kreative Malkurse oder ein ansprechendes Sportprogramm. Je nach Zielgruppe und Einsatzort findet man meist verschiedene Animateure vor, die jeweils für einen bestimmten Bereich zuständig sind. So gibt es z.B. Kinder-, Jugend-, Sport-, Senioren und Familienanimateure, die sich ganz individuell um die Bedürfnisse der einzelnen Gruppen kümmern. Eine weitere Aufgabe der Animateure besteht darin, sich um das Abendprogramm der Gäste zu kümmern. Sie erarbeiten z.B. Musicals und verschiedene Tanzdarbietungen, wie den obligatorischen Clubtanz, und führen diese dann abends vor den Gästen auf und animieren sie zum Mitmachen. Zusätzlich sind sie meist noch als DJs tätig und somit für die richtige Musik in der Disco verantwortlich. Auch als Barkeeper kann ein/e Animateur/in manches mal eingesetzt werden. Es handelt sich also um einen ausgesprochen vielseitigen Job, der einiges an Talent voraussetzt.

Voraussetzungen

Die meisten Animateure werden in der Regel im Alter zwischen 20 und 30 Jahren von den verschiedenen Reiseveranstaltern oder Freizeitparkbetreibern eingestellt. Man benötigt, um als Animateur arbeiten zu können keine bestimmte Ausbildung, nimmt aber bevor man mit der Animation von Gästen beginnt, je nach Arbeitgeber, an einer kurzen Ausbildungsveranstaltung teil. Diese wird vom Arbeitgeber veranstaltet und wird dann häufig mit einer internen Prüfung noch am Ausbildungsort abgeschlossen. Die wichtigsten Voraussetzungen, die ein/e Animatuer/in mit sich bringen muss, liegen vor allem im sozialen und kommunikativen Bereich. Erwartet werden Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Engagement, Unabhängigkeit, Flexibilität und Offenheit. Zusätzlich sollte man in der Lage sein Dinge selbstständig zu Organisieren und zu leiten, Konfliktsituationen ruhig zu regeln und mindestens eine Fremdsprache beherrschen. Zusätzliche Kenntnisse wie das Beherrschen von Spielregeln der bekanntesten Sportarten, im Umgang mit Kindern und Erfahrungen im Show- und Bühnenbereich sind von großem Vorteil. Außerdem werden von den Animateuren gute Manieren, diplomatisches Verhalten und ein gepflegtes Äußeres erwartet. Man sollte sich außerdem gerne und viel an der frischen Luft aufhalten, denn hier befindet sich das Haupteinsatzgebiet der Animateure. Überdies hinaus sollte man keine Probleme damit haben mehrere Monate von zuhause entfernt zu arbeiten, Heimweh ist also bei diesem Job kein guter Begleiter. Besser wäre eine gehörige Portion Fernweh, Enthusiasmus und Energie.

Neue Erfahrungen, super Wetter

Der Job als Animateur bringt viele positive Dinge mit sich, die einen reizen für ein paar Wochen oder Monate, z.B. in den Semesterferien, das eigene Land zu verlassen und mit Sack und Pack ins Ausland zu reisen, um dort anderen Leuten ein paar schöne und aktive Wochen an ihrem Reiseziel zu bescheren. Es bietet sich einem die Möglichkeit gegen Bezahlung in tollen Hotels an den schönsten Orten der Welt zu arbeiten und sich etwas dazu zu verdienen. Man lernt neue Menschen, eine neue Kultur und eine andere unbekannte Umgebung kennen. Im besten Fall kann man auch seine Fremdsprachenkenntnisse ein wenig aufbessern.

Es ist nicht alles Gold was da in der Urlaubssonne so glänzt…

Doch leider gibt es auch eine Schattenseite in diesem Job. Animateuren wird täglich sehr viel abverlangt. Sie müssen ständig präsent und gut gelaunt sein und immer ein Lächeln auf den Lippen haben. Denn wer lässt sich schon gerne von einem schlechtgelaunten Animateur zu lustigen Poolspielen auffordern? Trotz extrem langer Arbeitszeiten kommen der Schlaf und die Freizeit der Angestellten meist zu kurz. Selten ist es möglich die neue Umgebung zu erkunden oder selbst mal für ein paar Stunden an den Strand zu gehen. Im Prinzip ist man 24 Stunden für die Gäste und somit auch für den Arbeitgeber in Bereitschaft. Dies alles führt zu einer sehr hohen körperlichen Belastung. Hinzuzufügen ist noch, dass die Bezahlung in den meisten Fällen nicht sehr hoch ist. Die meisten Animateure bekommen einen Arbeitsvertrag auf Honorarbasis, der meist auf eine Saison beschränkt ist. Aus diesem Grund arbeiten die Meisten nicht sehr lange als Animateur, sondern nutzen die Möglichkeit dazu, sich damit als Nebenjob in den Ferien oder in der Freizeit noch etwas dazu zu verdienen.

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