Nebenjob: Kabelhilfe

KabelhilfeDie Bildungsreihe am Dienstag: interessante Nebenjobs. Heute, Teil zwei: Das Anhängsel des Kameramanns, die Kabelhilfe
Der Job ist eigentlich ganz einfach und schnell zu umreißen: die Kabelhilfe sorgt hauptsächlich bei der Aufnahme dafür, dass weder das Kabel der Kamera noch sie selbst dem Kameramann im Weg sind. Doch wer jetzt denkt, jeder könne diesen Job erledigen, der hat nur bedingt recht, denn eine Kabelhilfe muss bestimmte Fähigkeiten besitzen um mehr als nur ein bloßes Anhängsel des Kameramannes zu sein. Übrigens: das Bild zeigt eine Kabelhilfe der WDR Servicezeit während der Arbeitszeit…

Voraussetzungen: Stressresistenz und ein gutes Stehvermögen

Je nach Produktion kann es am Set oder im Studio sehr hektisch zugehen. Da die Kabelhilfe das unterste der anwesenden Glieder in der Produktionskette sind (sie werden manchmal auch liebevoll „Kabelschlampen“ genannt, nennen sich aber auch gerne selber so), müssen sie unter Umständen für vieles herhalten. Eine gute Kabelhilfe lässt sich jedoch nicht unterkriegen und lässt sich von unfreundlichen Kameraleuten (nicht selten), arroganten Regisseuren (noch häufiger) oder sonstigem Personal nicht verunsichern. Das Gegenteil kann aberauch der Fall sein: der Dreh verzögert sich aus technischen oder anderweitigen Problemen, doch das gesamte Personal am Set/ im Studio muss auf „Stand-by“ bleiben – also allzeit bereit. In solchen Situation ist ein gutes Stehvermögen gefragt, denn so ein Dreh kann sich auch einen ganzen Tag lang hinziehen, besonders im Filmbereich, oft ohne richtige Pause. Denn Zeit – und bei Fernesehen und Film gilt dies in besonderem Maße – ist Geld! Zudem sollte eine Kabelhilfe lern- und teamfähig sein und vor allem nach Möglichkeit keine zwei linken Hände im Umgang mit der Technik besitzen.

Studiodreh vs. Außendreh

Die Aufgaben einer Kabelhilfe variieren sehr von Produktion zu Produktion, vor allem aber je nachdem, ob diese im Studio oder an einem Außenset gedreht werden. Im Studio liegt die Hauptaufgabe im Auf- und Abbau der Technik (bei Standradsendungen dauert dies keine Viertelstunde), sowie im Halten des Kamerakabels. Aber auch andere Tätigkeiten können vorkommen, etwa die Bedienung des Teleprompters (damit der Moderator seinen Moderationstext ablesen kann) oder die Bedienung der Uhr (damit der Moderator seine ablaufende Moderationszeit sieht). Bei großen Studiosondersendungen, Außendrehs oder –übertragungen muss meistens weit mehr aufgebaut werden, was auch mit Hilfe von Kabelhilfen passiert. Kabel vom Ü-Wagen müssen zu den entsprechenden Technikstandorten gezogen werden, so dass sich die Techniker um die „wirkliche Arbeit“ kümmern können. Hier ist besonders Fleiß und Schweiß gefragt, sowie in gewisser Weise auch Selbstständigkeit, da nicht jede Kleinigkeit in der Hektik als Aufgabe en detail an die Kabelhilfen weitergegeben werden kann.

Wie wird man eigentlich Kabelhilfe?

Manchmal haben die Sender selber einen gewissen Pool an Kabelhilfen, den sie entweder fest oder flexibel auf die Produktionen verteilen. Ansonsten bedienen sie sich den Angestellten anderer Agenturen. Infos gibt es entweder über die Sender selber, wie etwa die regionalen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder über die Homepages solcher Agenturen, z.B. Interpool.

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