10 Tipps für die ideale Klausurvorbereitung

klausurvorbereitungMit Überblick zur Souveränität
Die Klausuren in Ihrem Studiengang finden noch in der Vorlesungszeit statt und Sie schaffen es nicht den kompletten Stoff bis zum Termin zu bewältigen? Ihre Klausuren sind erst in der Vorlesungsfreien Zeit und ihre Semesterferien stehen unter dem Motto „pauken, pauken, pauken“? Wenn Sie ein paar Regeln beachten und sich darauf einlassen mit wenig Mühe regelmäßig ein bisschen Zeit für die Hochschule aufzuwenden, auch wenn Sie noch nicht mitten im Klausurenstress stecken, dann können Sie sich eine Menge Nervenaufwand ersparen. Bildung-news.com gibt 10 Tipps, die beim reibungslosen Ablauf in der Klausurvorbereitung helfen.

#1 Mitschriften
Noch bevor man überhaupt eine Ahnung hat, worüber die Klausur am Semesterende gehen könnte, ist es von großem Vorteil bei dem Dozenten der nachher schließlich auch die Klausur verfassen wird, regelmäßig mitzuschreiben. Es wird eben gerne vom Lehrer gehört, was selber verbreitet wurde. Manchmal reicht es auch das Skript mit Stichworten aus der Lehrveranstaltung zu füllen. Die eigenen Worte kann man am besten nachvollziehen, auch wenn man drei Monate später keine Erinnerung mehr an die Vorlesung hat.

#2 Vor- und Nacharbeiten
Ohne sich zum Streber abstempeln zu müssen, hilft es enorm – auch für die oben genannten Mitschriften – wenn man schon vor der Lehrveranstaltung zumindest einen groben Überblick über den aktuellen Lernstoff hat. Einige Minuten vorher reichen meist und nach der Veranstaltung ergänzt man seine Unterlagen noch um die nötigen bzw. wichtigen Details.

#3 Ordnung in den Unterlagen
Der wohl einfachste aber am häufigsten vernachlässigte Aspekt in der Vorbereitung. Wer schon von Anfang seine losen Zettel mit Datum versieht und für jedes Fach einen Ordner zum Ablegen aller Mitschriften anlegt, spart sich am Ende Zeit und Aufwand das Material zusammenzusuchen. Praktisch ist auch Mitschriften passend in das Skript zu heften.

#4 Zeitplan
Wenn Sie dann einige Wochen vor der Klausur sind, wissen Sie in der Regel, was thematisch auf Sie zukommen wird. Verschaffen Sie sich einen genaueren Überblick über den zu lernenden Stoff. Ein Blick in den Kalender und vorausschauendes planen, auch bezüglich der anderen Fächer, hilft dabei einen Zeitplan aufzustellen. Dabei läuft man häufig Gefahr sich zu überschätzen. Planen Sie realistisch wieviel Zeit Sie für den Lernstoff benötigen.

#5 Literatur
Meist reichen die Mitschriften und das Skript nicht als Lernmaterial. Informieren Sie sich welche Literatur hilfreich sein kann – dafür sind die Literaturtipps vom Professor in der ersten Vorlesung oft nützlich – und besorgen Sie sich diese rechtzeitig in der Bibliothek. Denn wenn die Literatur gut ist, ist sie auch schnell vergriffen, und Sie sparen sich das Geld, um sich neue Bücher zu kaufen. Kleiner Tipp: Viele Unis machen zu Beginn des Semesters einen Bücherbasar, auf dem man sich sehr günstig gute Literatur besorgen kann.

#6 Zusatzinfos besorgen
Erkundigen Sie sich bei Studenten aus den höheren Semestern über die Klausuren der letzten Jahre. Die meisten Professoren ändern ihren Fragenstil so schnell nicht und greifen auch des Öfteren mal auf früher bereits gestellte Fragen zurück. Hierzu gibt es häufig Altklausuren, die in Ordnern der lokalen Kopierläden oder sonst bei den Fachschaften zu finden sind.

#7 Rechtzeitig Wiederholen
Wenn Sie, wie die meisten von uns, nicht zu denjenigen gehören, die Gelesenes sofort behalten und bestens rezitieren können, ist es von größter Bedeutung rechtzeitig mit den finalen Ausarbeitungen fertig zu werden. Wer bis zum Morgen vor der Klausur das Material erst einmal durchgearbeitet hat, wird aus zweierlei Sicht benachteiligt: Der Stoff sitzt noch nicht hundertprozentig und man hat keine Gelegenheit ein Gefühl von Sicherheit zu erlangen, was unweigerlich zu unnötigen Fehlern führen wird.

#8 Arbeitsatmosphäre
Sind Sie mehr der Bibliothekslerner oder ist der heimische Schreibtisch ideal? Das wissen nur Sie selber und wenn Sie es noch nicht tun, dann finden Sie es einfach heraus. In der Bibliothek ist man umgeben von Lernenden und fühlt sich oft automatisch zum Lernen angespornt. Man nimmt dorthin die nötigen Unterlagen mit und hat normalerweise keine sonstige Ablenkung. Zu Hause sollte man für ein paar konzentrierte Stunden am Tag auch ruhig mal das Handy ausmachen und sich nicht von Bett oder Fernseher zur Ablenkung verlocken lassen.

#9 Austausch mit Kommilitonen
Egal wieviel man lernt, es gibt jemanden, der mehr oder zumindest anders gelernt hat. Tauschen Sie sich mit ihren Mitstudenten aus! Man muss nicht unbedingt Lerngruppen bilden aber es ist für alle Beteiligten von Vorteil sich nochmals zusammenzusetzen und sich gegenseitig zu ergänzen. Erörtern Sie noch offene Fragen und lernen Sie ein paar andere Perspektiven kennen.

#10 Keine Panik
Lange Erfahrung lehrt einen, sich nicht für eine Klausur verrückt machen zu müssen. Ganz im Gegenteil – Nachtschichten vor der Prüfung sind in der Regel kontraproduktiv. Man ist lediglich übermüdet, und ob man in der Nacht in der Lage war noch wirklich wissenswertes in den Kopf zu bekommen, darf bezweifelt werden. Wenn der Zeitplan gestimmt hat, ist man am Abend vor der Klausur bestens vorbereitet und kann sich in aller Ruhe schlafen legen. Ausschlafen ist gut, aber ändern Sie Ihren Rhythmus nicht. Wenn Sie sowieso Frühaufsteher sind, reicht die Zeit noch für ein ausgiebiges Frühstück.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema!

Carlos (bildung-news.com)
9. August

Wie bereitet ihr euch auf Klausuren vor? Habt Ihr andere Erfahrungen gemacht? Welche Tipps & Tricks funktionieren bei euch? Wir sind gespannt auf eure Kommentare.

lilly
4. September

puh, ja, diese Tips sind super, ich kannte zwar alle, aber beherzige sie leider zu wenig 🙁
Es ist bei mir immer so, dass ich am Ende wegen falscher Zeitplanung auf den letzten Drücker lernen muss (vorher denke ich viel zu lange, dass ich noch zu viel Zeit habe)…eine Zusammenfassung zu einem Buch zu schreiben dauert aber meist 2-3 Mal so lange, wie eingeplant…ich bin am Ende der typische Nacht-Lerner, der aber entgegen der Behauptung in diesem Artikel, trotzdem und gerade in der allerletzten Nacht noch die meisten Fakten in den Kopf bekommt.
Manchmal, wenn es nötig ist, nicht anders geht, mache ich diese Nacht dann auch komplett durch und lerne bis 10 Minuten vor der Klausur. Tips hierzu: viel Kaffee und Ginseng-Saft und Traubenzucker fürs Gehirn 😉
Der Vorteil: alles ist so frisch im Kopf, dass es sofort wieder (fehlerfrei) ausgespuckt werden kann.
Der Nachteil: ich bin anschließend völlig kaputt.
Wenn dann noch ein Klausur-Marathon ansteht..ohjeee…^^

Am wichtigsten finde ich hier übrigens den Tip mit den Zusatzinfos über die Fachschaft! Altklausuren sind nicht immer zu bekommen, aber manchmal, und dann ist das wirklich sehr hilfreich!

Hier ein paar Tips von mir fürs Lernen an sich:

– den Stoff selbst bearbeiten! Lesen, unterstreichen, markieren, Marginalien an den Rand schreiben, Überschriften finden, schriftlich zusammenfassen….

– nicht angespannt lernen sondern entspannt lesen 🙂
–> wiederholtes Lesen führt automatisch zum Behalten.

– Detail-Fakten die wortwörtlich gekonnt werden müssen, auf Karteikarten schreiben, ansonsten eher das große Ganze beachten (Mindmaps, Skizzen und Gliederungen)

– wenn sehr viel sehr wörtlich gelernt werden muss hilft es, sich den Stoff laut vorzulesen oder auf Band zu sprechen und immer wieder anzuhören.

machts gut!

Lilly

PS: ich bin gerade am Lernen – in 2 Tagen Klausur und ich kenne Teile des Stoffs noch gar nicht und sitze gerade an einer Buchzusammenfassung die statt geplanter 4 Stunden schon 10,5 Stunden dauert und ich habe erst 2/3 geschafft………..


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