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Augen auf bei der Berufswahl…

Medien… und bei der Wahl des Studienganges! Infos rund umd das Studium im Medienbereich.
Studiengänge, die das Wort „Medien“ am Anfang ihres Namens tragen, erfreuen sich einer enormen Beliebtheit. Es gibt kaum einen anderen Studiengang bei dem das Verhältnis von zur Verfügung stehenden Plätzen und Bewerbungen so unausgewogen ist wie in diesem Bereich. Oft reicht ein Abiturschnitt von 1,5 (oder sogar besser) für die Universität nicht aus, man braucht dann mehr als 8 Wartesemester oder man bezahlt seine Ausbildung teuer an einer Privatuni. Gerade deshalb sollte man sich aber nicht zu sehr von der Aussicht in der Medienbranche zu arbeiten verleiten lassen, sondern besonders aufmerksam überlegen, welcher Studiengang der passendste zu den eigenen Wünschen ist. Denn hier gibt es viele Unterschiede.

Medienwissenschaft ist der älteste der Medienstudiengänge, obwohl selber auch noch relativ jung. Erst Ende der 1970er, bzw. Anfang der 1980er entstanden, wurde er anfangs etwas verächtlich als Patchworkstudiengang abgetan, was er zunächst aber auch tatsächlich war. Erst in den letzten Jahren gelingt es der Medienwissenschaft einerseits eine sinnvolle Symbiose aus ihren traditionsreichen, geisteswissenschaftlichen „Mutterstudiengängen“ Germanistik und Theaterwissenschaft, sowie anderen Gebieten wie Psychologie, Politik- oder Kommunikationswissenschaft zu schaffen, andererseits jedoch auch eine eigene Identität zu entwickeln. Der Studiengang beschäftigt sich vor allem mit Kommunikations-, Medien-, sowie Medienwirkungsforschung, ist also sehr theorielastig, was er auch trotz aller Versuche ihn praxisnah zu gestalten bleiben wird.

Theater- und Filmwissenschaft tragen zwar nicht das Wort „Medien“ im Namen, sind aber trotzdem eng damit verbunden. Beide treten oft als kombinierter Studiengang auf, manchmal sogar zu dritt mit Medienwissenschaft. Während sich die Filmwissenschaft als Kulturwissenschaft mehr der ästhetischen wie inhaltlichen Analyse von Filmen widmet und somit auch theoretisch bleibt, hat die Theaterwissenschaft einen starken Praxisbezug. Es ist der typische Studiengang um etwa Regisseur oder Intendant am Theater zu werden, doch auch der Weg über das Theater zum Film ist üblich.

Medienwirtschaft ist eigentlich ein Teilbereich der Betriebswirtschaft, wird jedoch auch als selbstständiger Studiengang angeboten. Deutlich enger strukturiert als die sehr allgemeine Medienwissenschaft, besteht er vor allem aus den beiden Bereichen Wirtschaft und Psychologie, sowie einigen medienspezifischen Vorlesungen. Die Medienökonomie beschäftigt sich mit dem Einsatz der Medien als Konsumgut und ihrer Wirkung auf den vorhandenen Märkten oder auf denen, die erst für oder durch sie entstanden sind.

Die Medienpsychologie ist ein Zweig der Psychologie, dessen Grundlagen auch in der Medienwissenschaft behandelt werden können. Hauptgegenstand ist die Rezeption von Medien, also welche Motivation hinter dem Medienkonsum steckt, aber auch welche Wirkung dieser auf das Individuum hat.

Damit wären die wichtigsten Studiengänge im Medienbereich angesprochen. Weitere sind Medieninformatik, Medienrecht, Medienpädagogik, Mediengeschichte, Journalismus uva. Letztgenannter Studiengang, Journalismus, ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich im Vorfeld gut informieren sollte, bevor man seinen Interessen entsprechend den richtigen Studiengang wählt. Denn die wenigsten Journalisten haben tatsächlich Journalismus studiert. Germanistik oder ein Studiengang in einem entsprechenden Fachbereich (z.B. Medizin) qualifizieren die Absolventen noch besser zu diesem Berufsbild.

Deshalb gilt: Augen auf bei der Wahl des richtigen Studiengangs im Medienbereich!

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Studien- und Berufswahl 2006/2007 von der Bundesagentur für Arbeit
Studieren, aber was? Die richtige Studienwahl für optimale Berufsperspektiven
Der grosse Hochschulführer vom Focus mit den 20 wichtigsten Fächern und 1300 Fachbereichen
Studieren, aber wo? Alle Hochschulen in Deutschland im Überblick
Der große Studienwahltest von berufsstrategie



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