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Lass mich Arzt, ich bin durch! – Teil 2
Thema: Allgemeinbildung | Bookmarken / Mailen
Die Bildungsreihe am Mittwoch: Medizin für Jedermann. Heute: Die TOP 10 der häufigsten Sportunfälle
Keine medizinische Fachsimpelei. Einfach nur kurios, faszinierend, spannend und teilweise auch extrem spektakulär was uns der menschliche Körper tagtäglich zu bieten hat. Dass Sport oft Mord ist, egal wie gerne wir ihn auch betreiben, soll die TOP 10 der häufigsten Sportunfälle beweisen. Ein paar Bilder, die sie so schnell wohl nicht vergessen werden, aber angucken lohnt sich. ACHTUNG - Nix für schwache Nerven!
#1 Frakturen
Knochenbrüche haben viele Ursachen geschehen aber meist durch Gewalteinwirkung. Die Verheilung verläuft aufgrund der guten Knochendurchblutung in der Regel schnell. Die häufigsten Frakturen geschehen am Handgelenk und am Schlüsselbein. Wenn die Bruchenden glücklich zueinander liegen, reicht meist eine Schienung in Form eines Gipsverbandes. Im folgenden Fall wird ein Gips allein wohl nicht reichen.
#2 Knie, die Erste
Das Kniegelenk ist der Teil im Körper der mitunter die größten Belastungen aushalten muss, und zwar aus allen Richtungen. In das Gelenk spielen zahlreiche Bänder mit ein, sowie Knorpel (z.B. Meniskus) und Muskeln. Oft sehen Knieverletzungen harmlos aus und verursachen doch größte Schmerzen.
#3 Knie, die Zweite
Sportarten mit vielen Richtungswechseln wie Tennis und Basketball sind riskant für die Knie. Die vielen Bänder stabilisieren einerseits gut, bieten aber andererseits viele Möglichkeiten für Verletzungen. Die Genesungszeit bei Knieverletzungen ist meist die längste.
#4 Sprunggelenke
Als unteres Sprunggelenk bezeichnet man die Verbindung von verschieden Mittelfußknochen. Das anfälligere obere Sprunggelenk besteht aus Anteilen von Wadenbein, Schienbein und Mittelfußknochen, von denen bei zu hoher Belastung meist das Wadenbein bricht. Sprunggelenksfrakturen werden fast ausschließlich operativ behandelt.
#5 Knöchel und Bänder
Jeder Basketballer und Volleyballer kennt die stützende Schiene, die man nach einem Bänderriss verpasst bekommt. Das Sprunggelenk wird außen und innen von einem komplexen Bandapparat gestützt, der auch nicht jedes Trauma mitmacht. Gerissene Bänder wachsen häufig so zusammen, dass sie nicht noch mal reißen, sondern nur noch überdehnen, was genauso schmerzhaft sein kann.
#6 Schulter
Das Schultergelenk hat trotz seiner vielen Freiheitsgrade in der Bewegung einen extrem schlaffen Bandapparat und neigt daher häufig zum Ausrenken (Luxation). Wichtig ist also ein stabiler Muskelbau in der Schulter, da die Probleme sonst immer wiederkehren.
#7 Platzwunden
Überall da wo zwischen Haut und Knochen keine weichen Polster aus Muskeln oder Fett liegen, platzt die Haut im wahrsten Sinne des Wortes auf, wenn sie dem Druck von außen nicht mehr standhält. Der Boxer fürchtet sich vor dem „Cut“ an der Braue, der Fußballer freut sich über gelungene Kopfballduelle…
#8 Weichteilverletzungen
Was wir damit wohl meinen? Das wohl schmerzhafteste Ereignis, schon beim Zuschauen. Mit ein bisschen Glück bleibt es bei leichten Einblutungen und man behält den blauen Fleck bei zeitiger Kühlung auch nicht allzu lange.
#9 Schürfwunden
Ein Sturz alleine ist noch nicht genug. Rutscht man noch ein bisschen, weil man aus der Bewegung kommt und spielt der raue Boden mit – Asphalt, Asche und Kunstrasen sind dabei sehr beliebt – hat man den Salat. Die Wunden sind in der Regel nur oberflächlich und sollten gut desinfiziert werden. (Man beachte bei folgendem Clip auch den rechten Bildrand)
#10 Unberechenbares
Außer Konkurrenz kämpft dieses Ereignis mit. Manchmal passieren einfach unvorhersehbare Dinge. In diesem Fall wurde zwar die Lunge angeblich nicht verletzt, aber Leber und Niere im rechten Oberbauch haben wohl etwas abbekommen.
Rückblick: Letzte Woche in Lass mich Arzt, ich bin durch! - Teil 1 gab es im Rahmen unserer täglichen Bildungsreihen Medizin zum Klugscheißern.
Vorschau: Falls ihnen bei Teil 2 das Lachen dann doch vergangen ist, dann schauen sie nächsten Mittwoch bei Teil 3 rein, wenn wir uns wieder mit schönen und lustigen Dingen des Alltags beschäftigen.
