Bevor Sie den Artikel lesen, möchte ich Sie auf folgende Artikel hinweisen, welche weitere hilfreiche Informationen zum Thema enthalten:
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Redensarten und ihre Herkunft, Teil 1
Redensart heute: Etwas auf die hohe Kante legen
Redensarten benutzen wir im tagtäglichen Sprachgebrauch, doch nur selten kennen wir ihre Herkunft. Beispiel: „Kannst du dir das neue Auto überhaupt leisten?“ – „Klar, ich hab über die Zeit einiges auf die hohe Kante gelegt.“ Etwas auf die hohe Kante legen – diese Redensart wird heutzutage benutzt um auszudrücken, dass man spart, meistens geht es dabei natürlich um Geld. Bildung-news.com verrät Ihnen woher diese Redenart stammt.
Das Versteck im Himmelbett
Die Redensart stammt aus Zeiten des Mittelalters. Die hohe Kante bezieht sich auf das Baldachin eines (Himmel-)Bettes, an dessen Inneseite ein kleiner Balken entlang lief. Dort konnte man Wertgegenstände, vor allem aber Geld (Münzen, denn Papiergeld gab es damals noch nicht) verstecken. Von außen gab es zwar keine Einsicht auf die hohe Kante, doch ganz sicher war das Versteck trotzdem nicht. Um es noch sicherer zu machen, wurden deshalb oft kleine Geheimfächer in den Balken des Baldachins eingebaut. Seit dieser Zeit haben wir diese Redensart um auszudrücken, dass wir Geld zur Seite legen um es vor anderen zu verstecken, etwa auf der Bank, also um es zu sparen.
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20. Januar 2010
Die hohe Kante bezeichnet ein Bord in einer Aussteuertruhe / Bauerntruhe in der früher der erwirtschaftete Überschuß gespart bzw versteckt wurde .
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