Teure Lehrbücher / Lernmethoden sind effizienter

Im gestrigen Artikel hatten wir mit dem Denkfehler aufgeräumt, dass es besonders vieler Lehrbücher bedarf, um eine Fremdsprache schneller zu lernen. Heute wollen wir erklären, warum es nicht immer die teuren Lehrbücher und Lernmethoden sein müssen.

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Typische Denkfehler von Sprachlernanfängern

Wenn wir gerade mit dem Sprachenlernen beginnen, wissen wir noch nicht genau, wie man eine Fremdsprache am Besten lernt und

  • wir sind eher bereit teure Lernprodukte zu kaufen:
    Unser hehres Ziel rechtfertig schliesslich die hohen Kosten, wir sehen es als eine Investition in unsere Zukunft.
  • wir glauben den Werbeversprechen:
    Schöne Worte verbunden mit Bildern aus anderen Ländern, vermitteln uns das Gefühl, dass wir mit dieser Lernsoftware die Sprache lernen werden.

Wenn wir uns die Verkaufszahlen der grossen Verlage ansehen, welche Lehrbücher und Lernmethoden für Fremdsprachen herstellen,  müsste man meinen, wir seien nur noch von Polyglotten umgeben – dem ist aber mitnichten so!

Was vermuten lässt, dass entweder die Mehrzahl der gekauften Produkte in Regalen und Kisten einstaubt oder sich die jeweilige Sprache damit nicht so gut lernen lässt, wie in der Werbung suggeriert wurde.

Womit werden teure Lernsoftware und Lernmethoden beworben?

Um Russisch zu lernen, kann es z.B. reichen, sich gebraucht das Lehrbuch  „Russisch“ von I.M.Pulkina zu holen, trotzdem schaffen es manche Anbieter, Produkte an den Sprachlerner zu bringen, welche bis zu 300 Euro kosten. Wie kann das sein?

Zualler erst braucht man ein paar tolle Schlagworte:

  • ganzheitlich lernen
  • speziell entwickelt
  • XYZ Technologie
  • kongnitive Verknüpfungen herstellen
  • intuitiv, innovativ, interaktiv
  • spielerisch lernen
  • schon x-mal verkauft
  • in 7 Tagen, 30 Tagen, 3 Monaten die Sprache lernen
  • neue Methode 

Wie konnte Tolstoi mehr als 12 Sprachen lernen ohne den ganzen technischen Klimbim? Kann es sein, dass viele hoffen, die Technik würde Ihnen das Lernen abnehmen?

Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch die massenhafte Werbung, die Sprachinteressierten überall um die Ohren gehauen wird – Werbung die Sie durch den teuren Kauf sogar noch mitfinanzieren.

Ausserdem gibt es noch viele Foreneinträge, Rezensionen und Artikel, in denen berichtet wird, wer diese oder jede teure Sprachsoftware bereits gekauft hat, ausprobiert hat oder für wen sie besonders geeignet sei.

Sie müssen nicht jede teure Lernmethode ausprobieren

Seien Sie unberuhig, Sie müssen nicht jede teure Lernmethode ausprobieren um Ihre Wunschsprache zu lernen.

Was Sie benötigen ist ein starker Wille, Ausdauer, Geduld und Kreativität.

Vielen Menschen wollen nicht nur eine Sprache lernen, Sie wollen auch Eindruck schinden oder Lob erhaschen. Sonst bedarf es kaum Ankündigungen wie

  • Ich hab mir jetzt den Sprachkurs von …. gekauft.
  • Ich will jetzt Englisch lernen.“
  • „Ich habe mich jetzt für den … Kurs eingeschrieben.“

Wir wollen Lob einheimsen bevor wir überhaupt erste Anstrengungen unternommen haben.

Fazit zu teurer Lernsoftware zum Sprachenlernen

Sparen Sie das Geld lieber, oder fahren Sie davon, sobald Sie über solide Sprachkenntnisse verfügen, in Ländern in denen die Sprache gesprochen wird oder leisten Sie sich ein Fremdsprachen – Zeitungsabo und ein gutes Wörterbuch.

Teure Lernmethoden sind nicht unbedingt effizienter als andere, sie sind eben meistens einfach nur teurer.

Sind Sie im Stadtverkehr, bei einem Tempolimit von 50 km/h schneller mit einem teuren Auto? Nein, aber wer es mag, soll es ruhig nutzen!

Unser Tipp: Nutzen Sie alle Lernmethoden und Geräte die Ihnen nützlich erscheinen, aber lassen Sie sich das Geld nicht so einfach aus der Tasche ziehen.

Der 3. Denkfehler lautet: Durch Sprachkurse lernen Sie Fremdsprachen.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema!


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