Wer weniger redet, macht weniger Fremdsprachenfehler

Unser letzter besprochener Sprachlerndenkfehler lautete „Durch Sprachkurse lernen Sie keine Fremdsprachen„. Nun wollen wir uns all denjenigen widmen, welche lieber weniger, dafür aber fehlerfrei in der Fremdsprache sprechen. Doch macht derjenige, der weniger spricht auch wirklich weniger Fehler?

Lesetipp für Sprachinteressierte:

Ist weniger reden wirklich hilfreich beim Fremdsprachen lernen?

Gehören Sie zu den Sprachlernern, welche sich nicht trauen in der Fremdsprache zu sprechen und lieber für sich alleine die Sprache lernen? Vielleicht ist es nötig, dass Sie hier umdenken, denn wer nicht oder kaum redet:

  • kann nicht korrigiert werden
  • verwendet nicht das gelernte Vokabular
  • bildet weniger Sätze in der Fremdsprache
  • lernt nicht vom Gesprächspartner
  • lernt die Sprache nicht fliessend

Eine Sprache lebt vom Sprechen. Wer weniger redet braucht länger beim Lernen. Wer die Sprache häufiger spricht, macht häufiger Fehler – und wie heisst es so schön: Aus Fehlern wird man klug.

Nur weil Sie weniger sprechen, bedeutet dies nicht, dass Sie auch weniger Fehler machen, Sie machen sie nur zu einem späteren Zeitpunkt, wenn andere schon viel weiter mit dem Sprachenlernen sind.

Verlieren Sie die Angst in der Fremdsprache zu sprechen

Es gibt keinen Grund, Angst zu haben Fehler zu machen, es ist nicht Ihre Muttersprache, Sie haben gerade erst mit der Fremdsprache begonnen.

Selbst wenn jemand Sie auslachen sollte, nehmen Sie es gelassen hin. Schliesslich sollten Sie sich nicht mit anderen vergleichen, welche die Sprache perfekt beherrschen, sondern mit sich selbst.

Rufen Sie sich immer in Erinnerung, wo Sie herkommen, womit Sie begonnen haben und wie weit Sie schon gekommen sind. Bedenken Sie:

  • jeder kleine Fortschritt ist ein Erfolg
    Sie haben sich diesen Erfolg selbst erarbeitet – drauf können Sie stolz sein.
  • jeder Fehler hilft Ihnen beim Lernen
    Er macht Sie auf Dinge aufmerksam, welche Sie bisher noch nicht, oder jedoch falsch verstanden haben.

Gesprächspartner sind kostenlose Sprachlehrer

Das Sprechen der Fremdsprache muss für Sie zur Gewohnheit werden. Je mehr Sie in der Sprache reden, desto mehr bekommen Sie ein Gefühl für die Sprachmelodie.

Wenn Sie nicht gerade Selbstgespräche in der Fremdsprache führen, haben Sie immer eine Person vor sich.

Ihr Gesprächspartner kann Sie nicht nur korrigieren, auf Fehler hinweisen und Ihnen so beim Sprachenlernen helfen, sondern Sie können von ihm auch viele neue Wörter und Satzkonstruktionen lernen.

Sie hören, wenn es sich um einen Muttersprachler handelt, die korrekte Aussprache und wie er die verschiedenen Wörter in wohlgeformte Sätze einbaut.

Unser Fazit – jeder Gesprächspartner ist ein zusätzlicher Sprachlehrer, für den Sie nicht einmal bezahlen müssen. Nutzen Sie diese Chance!

Der 5. Denkfehler: Wer eine zweite Fremdsprache lernt, vergisst die erste.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema!

KatharinaLLL
7. August

Natürlich ist das Sprechen der Fremdsprache wichtig, jedoch nicht von Beginn an! Zuerst muss man die Sprache lange genug hören, damit sich unser Gehirn auf die neuen Laute und Melodien einstellen kann (Für Itneressierte; Schaut euch die ***-Methode von ***-Sprachen an!). Erst wenn diese Nervenbahenn angelegt sind, sollte man zu Sprechen beginnen. Dann ist es wichtig, viel zu Sprechen, um es auch zu Üben. Wer zu schnell zu Sprechen beginnt, lernt meist einen Akzent an, den er so schnell nicht mehr los wird.

8. August

Meiner Meinung nach, muss man es ständig hören, wiederholen (sprechen), korrigieren. Nur so kann man seine Aussprache verbessern.

Man muss die Satzmelodie der Sprache so oft es geht nachahmen, d.h. das Gehör schulen wie von Dir erwähnt, aber auch selber sprechen.

Wer nicht spricht macht natürlich nichts verkehrt. Jeder Lernende beginnt übrigends mit einem Akzent und wir können nur selber versuchen die Aussprache ständig zu verbessern und somit ein wenig Akzent zu verlieren 😉


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