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Ausbildung zum Augenoptiker bzw. zur Augenoptikerin
Thema: Ausbildung und Lehre | Bookmarken / Mailen
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für einen Optiker reichen vom Meister bis hin zum Diplom-Ingenieur
Ein Augenoptiker bzw. eine Augenoptikerin arbeitet in der Regel als Verkäufer / Verkäuferin und in der Werkstatt. Grundsätzlich gehören zu den Tätigkeitsbereichen der Verkauf von Brillen, die Beratung des Kunden sowie die Durchführung von Sehtests, aber auch Verwaltungsaufgaben und Reparaturen. Konkret müssen vorgeschliffene Gläser angepasst und eingefasst, Brillengestelle justiert und Kunden nach modischen Gesichtpunkten beraten werden.
Voraussetzungen
Der tägliche Umgang mit Kunden erfordert eine gewisse soziale Kompetenz und ein kompetentes Auftreten sowie das Beherrschen der deutschen Sprache beim Beratungsgespräch. Insbesondere sollte ein Sinn für die Ästhetik vorhanden sein. Ein Verkauftalent, vor allem aber eine Neigung zum und Spaß am Bedienen und Beraten, sind von Vorteil. Die Anpassung von Brillen an die individuellen Bedürfnisse des Kunden erfordert handwerkliches und insbesondere feinmotorisches Geschick. Weiterhin erleichtert ein Interesse an medizinischen Themen und modischen Fragestellungen die tägliche Arbeit. Wichtig ist ferner der gekonnte Umgang mit verschiedenen Apparaturen und Werkzeugen. Obwohl ein Optikergeschäft in Deutschland meist nur bis 18 Uhr geöffnet hat, endet die Arbeitszeit oft erst gegen 20 Uhr und es wird, wie im Einzelhandel üblich, an Samstagen gearbeitet.
Ausbildung
Bei der Ausbilung zum Augenoptiker bzw. zur Augenoptikerin handelt es sich um eine so genannte duale Ausbildung, d.h. die Ausbildung findet in einem Unternehmen und in der Berufsschule statt. Inhalte der Ausbildung sind unter anderem Eigenschaften von und Kriterien zur Auswahl von Brillen und Kontaktlinsen, Reparaturmöglichkeiten und deren Durchführung, Schleifen von Gläsern, Umgang mit Werkzeugen und Materialien, Durchführung von Verkaufsgesprächen, Warenbestellung, -annahme und -präsentation, Umgang mit Reklamationen sowie Durchführung von Verwaltungsarbeiten. Das Gehalt bzw. die Ausbildungsvergütung ist verglichen mit anderen Ausbildungsberufen relativ gering.
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Nicht zuletzt durch die Entwicklung innovativer Materialien verändern sich die beruflichen Anforderungen für Augenoptiker und Augenoptikerinnen. Fort- und Weiterbildungsangebote in Form von Seminaren und Lehrgängen sollte daher genutzt werden. Empfehlenswerte Bereiche sind unter anderem Kontaktlinsen, technische Optik, Produkte oder Marketing. Weiterhin kann eine Weiterbildung zum Augenoptikermeister bzw. Augenoptikermeisterin, Techniker bzw. Technikerin oder auch Industriemeister bzw. Industriemeisterin auf dem Gebiet Optik genutzt werden. Ebenso berechtigt die Hochschulreife zum Studium der Augenoptik. Dieses schliesst mit der Prüfung zum Diplom-Ingenieur ab.
Das Vorstellungsgespraech
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