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Bevor Sie den Artikel lesen, möchte ich Sie auf folgende Artikel hinweisen, welche weitere hilfreiche Informationen zum Thema enthalten: |
5 Möglichkeiten günstig ins Ausland zu kommen
So kommen weniger Zahlungskräftige preisgünstig an ihre Reise ins Ausland und nehmen dabei viel mehr wahr als der Reisekatalog anbieten kann
Ein bisschen Mut gehört aber manchmal dann doch dazu oder zumindest eine gehörige Portion Vertrauen. Sie sind Pauschalreisen satt? In anderen Ländern würden Sie anstatt des dürftigen Hotels und des Standardstrandes auch gerne mal einen Blick hinter die Kulissen der Tourismusfassade wagen? Animateur und Poolkellner sind Ihnen nicht einheimisch genug? Und den ganzen Tag faul Rumliegen ist sowieso nicht Ihr Ding? Dann stellt Ihnen bildung-news.com jetzt fünf Alternativen vor, wie Sie Ihre nächste Reise um einiges spannender gestalten können und dabei noch viel Geld sparen.
Travel & Work
Keine Erfindung von heute, sondern ein mittlerweile bewährtes System für Wagemutige. Es ist sicherlich kein Abenteuerurlaub, kann aber dazu werden. Das Prinzip ist einfach: Man geht in ein Land seiner Wahl, jobbt vor Ort, damit die Kasse einigermaßen stimmt und was man nicht bei der Arbeit an Leuten und Kultur kennenlernt, erlebt man in der Freizeit. Am besten auch gleich mit neuen Bekanntschaften. Und wenn man von dem einen Land genug hat, geht man einfach weiter. So einfach ist es natürlich nicht und daher gibt es auch zahlreiche Organisationen für die Starthilfe. Dort setzt man sich mit nötigen Visa auseinander, hilft bei der ersten Jobsuche, unterstützt bei der Unterkunft für die ersten Tage und ist für Notfälle erreichbar. Ansonsten ist man meist auf sich allein gestellt. Aber eben das macht den Reiz aus. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten fordern als Gegenwert ein ausgereiftes Nervenkostüm.
Interrail
Der Klassiker unter den Studentenreisen. Nur mit dem Rucksack bepackt steigt man in die Bahn und durchquert halb Europa. Wenn der Instinkt noch nicht gereift ist, erhält man spätestens nach der ersten Woche ein ausgeprägtes Gespür für Hostels mit einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn man nicht im Zug sitzt, nutzt man die Gelegenheit durch die europäischen Groß- Und Kleinstädte zu ziehen, die einen interessieren und lässt das Flair auf sich wirken. In den Unterkünften trifft man häufig Gleichgesinnte und macht die interessantesten Bekanntschaften. Vollkommen umsonst ist das Bahnticket natürlich nicht, aber für maximal 200 Euro kann man sich gut und gerne vier Wochen frei durch Europa bewegen. Für Studenten über 26 Jahren sind die Tickets leider schon etwas teurer und wer zumindest auf der Zugfahrt „Luxus“ genießen möchte, kann sein Interrail-Ticket auch für die Erste Klasse kaufen.
Couchsurfing
Auf der gleichnamigen Internetplattform kann man sich anmelden um zu deutsch „Sofa surfen“ zu betreiben. Man gibt kostenlos sein Profil ein und bekommt für beliebige Orte in nahen und fernen Ausland adäquate Angebote von Personen mit ähnlichen Interessen oder Sprachkenntnissen ausgespuckt. Diese haben sich als Gastgeber für Reiselustige angeboten und stellen ein Bett zur Verfügung. Also mehr „einheimische“ Kultur kann man wohl kaum bekommen. Aber keine Sorge: Wer fremde Sofas zum Übernachten nutzt, muss nicht zwangsläufig selber seine Ausziehcouch zur Verfügung stellen und wer Angst hat an einen zweifelhaften Gastgeber zu geraten, der sollte sich an den Bewertungspunkten auf der jeweiligen Internetseite orientieren. Wer vorher geschickt plant, kann womöglich sein Interrail-Ticket nutzen, um von Sofa zu Sofa zu surfen.
Workcamps
Das klingt auf den ersten Blick wie Erziehungsurlaub im Dschungelcamp, ist es aber in der Regel nicht. Es ist eine Kombination aus Entfaltung der eigenen sozialen Ader und Eintauchen in Bereiche einer Kultur, die man sonst nur aus Dokumentationen auf arte kennt. Man nennt es auch Freiwilligenarbeit und darauf basiert das Prinzip. Während man sich um hilfsbedürftige Kinder kümmert, hilft die Infrastruktur aufzubauen bzw. zu renovieren oder die Landwirtschaft tatkräftig unterstützt – meist in Ländern der Dritten Welt – wird man wärmstens aufgenommen und in manchen Fällen auch untergebracht und verpflegt, wobei das nicht zur grundsätzlichen Regel gehört. Die Anreise bezahlt man selber und eine Menge Engagement muss man auch mitbringen. Wenn Sie dafür der Richtige sind, werden Sie mit Eindrücken überschüttet und gehen mit einmaligen Geschichten und womöglich einer neuen Sprache nach Hause, denn Sprachkurse sind oft inklusive.
Spaceexchange
Das ist wohl die Extremform des oben beschriebenen Sofa surfens. Hier wird gleich die ganze Wohnung getauscht. Auch in diesem Fall meldet man sich im Interent bei Organisationen à la spaceexchange oder homeexchange an und bekommt entsprechend des eigenen Profils und des Wunschortes einen Tauschpartner angeboten. Wem man seine Wohnung letztendlich anvertraut, bleibt am Ende schwer zu beurteilen, daher sollte man sich vorher telefonisch oder per Email so gut wie möglich kennenlernen. Ansonsten ist der Wohnungstausch eine ideale Gelegenheit, wenn man zu zweit oder zu dritt unterwegs ist, da man genügend Platz hat und auch selber kochen kann und sich teure Restaurantbesuche erspart.
Jetzt steht es Ihnen offen zu wählen, wie sie beim nächsten Mal ein neues Fleckchen auf dem Erdball kennenlernen möchten. Oder haben Sie etwa schon mal Erfahrungen mit oben genannten Reiseformen gemacht? Kennen Sie weitere Alternativen? Lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen und Vorschlägen teilhaben!
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