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Kluge Leute gehen im Bett leer aus
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Studien belegen, dass Intelligente Leute später und weniger Sex haben
Tyler Cowen ist Kolumnist der New York Times und hat zuletzt eine nicht mehr ganz aktuelle Statistik rausgekramt und beschrieben. Demnach wurde im Jahre 2000 bei Umfragen in den USA unter jungen Menschen mit parallel durchgeführtem IQ-Test festgestellt, dass die „Klugen“ unter den Befragten deutlich später ihr „erstes Mal“ hatten, wenn es denn überhaupt schon so weit war. Warum Kunststudenten über Mathematiker der Elite-Unis also nur lachen können, verrät Ihnen bildung-news.com.
Zwei Studien, ein Ergebnis
Insgesamt werden zu diesem Thema zwei Studien betrachtet, von der die eine Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren zu ihren Erfahrungen mit dem „ersten Mal“ und Sex im Allgemeinen befragt hat. In der zweiten Studie wurden junge Menschen der nächst höheren Altersklasse befragt und man ging an die US-amerikanischen Unis zu den 19 bis 25-Jährigen. Erstaunlich ist eben diese besondere Parallele. Bei der jüngeren Befragtengruppe kam heraus, dass für häufigen Geschlechtsverkehr ein Intelligenzquotient von 70 bis 100 von größtem Vorteil ist. Lag der Wert drunter oder drüber, dann ging es meist nicht mal über das Händchenhalten hinaus. Aber besonders bei den Zahlen ab einem IQ von 100 aufwärts waren die Ergebnisse äußerst ernüchternd für Kluge. Jeder zusätzliche IQ-Punkt bedeutet, laut Statistik, für junge Männer eine um 2,7 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit der Jungfräulichkeit, bei den jungen Damen sind es „nur“ 1,7 Prozent. An den Colleges muss man sich um die Allgemeinheit keine Sorgen machen, denn bereits mit 19 Jahren hatten 75 bis 80 Prozent den ersten Sex hinter sich. Betrachtet man die gesamte Studentenschaft aller Altersklassen, so sind es sogar 87 Prozent. Ein anderes Bild zeigt sich wiederum an den Elite-Unis der USA. Wer an der berühmt-berüchtigten Harvard Universität in Boston studiert, hat sogar bis zu seinem Abschluss nur mit 59 prozentiger Wahrscheinlichkeit Sex gehabt! In Princeton sind es 56 Prozent und bei den Technikbegeisterten vom MIT sind es nur 51 Prozent.
Kunst vs. Mathematik
Auch mit den belegten Fächern kann man anhand der erhobenen Statistik einen Zusammenhang mit dem Sexualverhalten korrelieren. Demnach sind unter den Kunststudenten an der bekannten Akademie von Wellesley absolut keine Jungfrauen mehr zu finden. Die Naturwissenschaftler schneiden generell ganz anders ab. Angeführt wird die Liste von den Mathematikstudenten mit einer Quote von 83 Prozent Jungfrauen, knapp vor den Biologen. Dabei sollten die doch bestens Bescheid wissen. Klischees werden also ab und zu doch noch erfüllt.
Erklärungsnot
Eine Begründung für diese auffälligen Zahlen geben die Umfragen nicht her. So wird vermutet, dass intelligente Schüler und Studenten viel Zeit mit „interessanteren“ Dingen als mit Sex verbringen. Ebenfalls in Erwägung gezogen wird eine gewisse Risikoscheue bei klügeren Menschen, die vor Schwangerschaften oder Geschlechtskrankheiten zurückschrecken. Des Weiteren soll aber eine neue Umfrage das Thema der Attraktivität beziehungsweise Männlichkeit, auch anhand von Testosteron-Werten, in Beziehung zum Sexualverhalten stellen. Erste Hypothesen besagen, dass “kluge Köpfe” womöglich seltener Sport treiben und daher körperlich weniger anziehend wirken, wobei die Medizin wohl auch belegt, dass hohe Testosteron-Werte negativ auf den IQ wirken. Dabei heißt es doch: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
Das Vorstellungsgespraech
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