Ausbildung zum Altenpfleger bzw. zur Altenpflegerin

Nachfrage nach professionellen Altenpflegern wird steigen

Ausbildung Altenpfleger

Aufgrund der immer höheren Lebenserwartung nimmt der Anteil an älteren Menschen an der Bevölkerung weiter zu und in Zukunft werden mehr Menschen eine professionelle Betreuung benötigen. Der Beruf des Altenpflegers kann hier neue Bedeutung gewinnen.


Auf folgender Seite gibt es Informationen über weitere Ausbildungsberufe.

Tätigkeiten eines Altenpflegers

Zu den Tätigkeiten gehören die Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger, älterer Menschen,  Unterstützung bei der Alltagsbewältigung und Freizeitgestaltung sowie pflegerische-medizinische Betreuung. Zusätzlich sind auch Verwaltungsaufgaben zu erledigen.

Arbeitsorte eines Altenpflegers

  1. Rehabilitationskliniken,
  2. Geriatrien und Gerontopsychiatrien,
  3. Seniorenwohn- und Altenpflegeheime,
  4. Einrichtungen der Kurzzeitpflege
  5. Altentagesstätten mit pflegerischer Betreuung
  6. Ambulante Altenpflegedienste

Voraussetzungen

Zugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss.

Persönliche Grundvoraussetzungen sind die Neigung zu helfendem, betreuendem Umgang mit Menschen sowie zu pädagogisch-anleitender und praktisch-zupackender Tätigkeit. Weiterhin sollten Auszubildende fähig sein, Menschen bei psychischen und sozialen Problemen zu unterstützen.

Letztlich sollte ein Interesse an medizinischer Betreuung vorhanden sein.

Für wen ist der Beruf nicht geeignet?

Weniger geeignet ist der Beruf des Altenpflegers für Menschen, die eine Abneigung gegen Körperkontakt mit fremden Menschen sowie eine Abneigung gegen den Umgang mit verwirrten und kranken Menschen haben.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Altenpfleger?

Die Ausbildung dauert in Vollzeit in der Regel drei Jahre, in Teilzeit entsprechend länger.

Unter Umständen kann die Ausbildung für Auszubildende mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Heilerziehungspflege, Altenpflegehilfe, Krankenpflegehilfe und Heilerziehungspflegehilfe verkürzt werden.

Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildung zum Altenpfleger bzw. zur Altenpflegerin beinhaltet sowohl theoretische als auch praktische Einheiten.

In der theoretischen Ausbildung werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Altern als Teil des Lebens,
  • Möglichkeiten der Alltagsgestaltung,
  • Planung, Durchführung und Beurteilung der Pflege,
  • psychische und physische Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten
  • Qualitätssicherung.

Die in der Theorie erworbenen Kenntnisse werden als Teil der Ausbildung in Einrichtungen der Altenpflege praktisch angewendet und vertieft. Dies umfasst die Pflege älterer Menschen in häuslicher und stationärer Umgebung sowie die Beratung und Unterstützung während des Alltages und bei psychischen Problemen.

Auch ist die Begleitung Sterbender ist enthalten. Schliesslich werden Aspekte der Planung und Dokumentation – auch mit Hilfe von Software – betrachtet.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Methoden und Techniken in der Altenpflege werden stetig weiterentwickelt. Die regelmässige Weiterbildung durch den Besuch von Seminaren und Lehrgängen ist daher unerlässlich.

Kurse sollten in den Bereichen belegt werden:

  • Altenhilfe,
  • Rehabilitation und Pflege,
  • Therapiemethoden,
  • Qualitätssicherung und
  • Beratung

Es besteht die Möglichkeit einer Fortbildung:

  • zum Fachwirt bzw. zur Fachwirtin für Alten- und Krankenpflege,
  • zum Fachaltenpfleger bzw. zur Fachaltenpflegerin
  • zum Pflegedienstleiter bzw. zur Pflegedienstleiterin

Personen, die über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, können ein Studium der Pflegewirtschaft aufnehmen. Auch in der Selbstständigkeit in Form eines ambulanten Pflegedienstes oder einer Pflege- und Seniorenbetreuung liegt eine Alternative.

Tipps für das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung zum Altenpfleger.

Hier finden Sie eine Liste von weiteren beliebten Ausbildungsberufen.

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