Ausbildung zum Lokführer

lokfuehrerStreiks für mehr Attraktivität?
Es ist ein Job, der zurzeit in aller Munde ist. Seit letztem Freitag gibt es eine Einigung vorerst nicht weiter zu streiken. Die Verhandlungen um bessere Löhne laufen noch. Diejenigen, die am meisten unter den bisherigen Löhnen leiden, sind auch diejenigen, die mit der Niederlegung ihrer Arbeit den normalen Alltag am stärksten ins Stocken bringen. Ohne fahrende Züge sind viele von uns aufgeschmissen. Viele Lokführer haben diese Ausbildung aus einer Leidenschaft heraus gestartet und gehen jetzt für eine bessere Zukunft auf die Straße. Bildung-news.com zeigt Ihnen, wie die Ausbildung zum Lokführer abläuft.

Lesetipp: Welche Ausbildungsberufe gibt es?

Ein Wort vorneweg
Die Bezeichnung Lokführer ist eigentlich veraltet und man bezeichnet diese Position im Fahrdienst eines Bahnunternehmens heute ganz allgemein als Triebfahrzeugführer. Unter diesen Begriff fallen auch andere Schienenfahrzeuge, die nichts mit dem Personenverkehr zu tun habe. Neben der Deutschen Bahn AG gibt es auch andere Möglichkeiten an eine Ausbildungsstelle als Triebfahrzeugführer zu kommen. So bilden z.B. auch Kohlewerke und andere industrielle Zweige Eisenbahner aus, um Material zu transportieren. Auch um als Mechaniker an Eisenbahnen zu arbeiten, ist eine verkürzte Ausbildung mit Erwerb des Eisenbahnfahrzeugführerscheins zu absolvieren.

Voraussetzungen
Oberste Prämisse bei allen Unternehmen ist die Sicherheit, daher wird zu Beginn der Ausbildung und auch im späteren Berufsleben regelmäßig die medizinische Eignung überprüft. Ein angemessener Grad an körperlicher Fitness sollte gegeben sein. Behinderungen, besonders die Sehstärke, die Beine und Hände betreffend, können ein Problem darstellen, da vorausschauende Reaktion und schnelles Handeln gefragt sein könnten. Psychologische Eignungstests und Drogentests gehören ebenso zu den Voruntersuchungen, um die Tauglichkeit im Fahrdienst zu gewährleisten. Bis zum Abschluss der Ausbildung muss man das 21. Lebensjahr vollendet haben. Für den Einstieg in die Ausbildung wird von den meisten Unternehmen zumindest ein sehr guter Hauptschulabschluss gefordert. Mit dem Abitur in der Tasche besteht in der Regel die Möglichkeit die Ausbildung zu verkürzen. Die Deutsche Bahn wünscht sich von ihren Bewerbern zusätzlich ein paar – für jeden nachvollziehbare – Eigenschaften: Technikbegeisterung, Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsstärke besonders in hektischen Situationen.

Ablauf der Ausbildung
Wie auch beim Autoführerschein oder bei der Ausbildung zum Fahrlehrer wird neben theoretischem Verkehrswissen und praktischem Fahren auch ein großer Anteil an technischem Wissen abverlangt. Die theoretische Ausbildung umfasst einen intensiven Anteil an technischer Schulung, die sich mit der Bauart und Handhabung verschiedener Lokomotivtypen, mit der Überprüfung und Wartung und mit dem Fahrbetrieb, Gleisen und Signalen beschäftigt. Hinzu kommt ein sicherheitlicher Anteil, der sich mit gesetzlichen Grundlagen und allgemeinen Gefahrenschwerpunkten im Zugbetrieb befasst. Im praktischen Teil der Ausbildung wird nicht nur gefahren, sondern auch viel Zeit in der Bahnwerkstatt mit Reparaturen verbracht. Zur Fahrpraxis gehören der Unterricht im Rangieren, Einweisen und Abstellen der Fahrzeuge sowie die unterschiedlichen Fahrweisen im Personen- und Güterverkehr. Nach den maximal drei Jahren Ausbildung folgt natürlich eine Prüfung im theoretischen und praktischen Bereich unter Aufsicht von erfahrenen Triebfahrzeugführern.

Weiterbildung
Unumgänglich sind die alle drei Jahre stattfindenden Standardschulungen für Triebfahrzeugführer. Diese finden statt, um die weitere Eignung festzustellen und den neuesten Stand der Technik und der Gesetzesordnungen zu verbreiten. Des Weiteren müssen Lokführer, die auch ausländische Schienennetze nutzen entsprechende Schulungen des jeweiligen Landes besucht haben. Wer sich im Beruf mit Erfolg durchsetzt, hat die Chance zum Meister für Bahnverkehr zu werden.

Tipps für das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung zum Lokführer.

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