Nebenjob: Komparse bzw. Statist

komparseEndlich im Fernsehen
Haben Sie schon mal beim Gucken Ihrer Lieblings-Serie auf die Leute im Hintergrund geachtet? Dass diese nicht absichtlich in die Kamera schauen ist logisch, aber gehen Sie einfach mal davon aus, dass jede derer Bewegungen geplant ist. In den Daily Soaps sind es oft extrem einfache Parts, die zu „spielen“ sind, aber auch in großen Kinoproduktionen werden Statisten benötigt. So kamen z.B. beim Herrn der Ringe mehrere Tausend Aushilfsschauspieler zum Einsatz.

Für Pedanten
Nimmt man es ganz genau, dann gibt es zwischen Komparsen und Statisten noch einen kleinen Unterschied. Diesen kann man auch aus den Wortursprüngen ziehen: Der Komparse nimmt mehr Teil am Geschehen der Serie oder des Films, weil er unter Umständen auch mal einen Satz sagt, während der Statist zum Rumstehen, naja, in den meisten Fällen zum Rumgehen im Hintergrund bezahlt wird.

Voraussetzungen
Egal wie alt Sie sind, wie Sie aussehen und was Sie können – Sie sind der Richtige. Die Branche der bewegten Bilder hat immer Konjunktur und so vielfältig die Zuschauer und die abgedrehten Formate sind, so unterschiedlich sind auch die Ansprüche an die „Angestellten“, die in der Kulisse ihr Unwesen treiben. Sie sind besonders groß und kräftig? Dann sind Sie womöglich die ideale Besetzung für einen der Schläger, die hinter dem Hauptdarsteller herlaufen. Sie können Tennis spielen? Die GZSZ-Szene am Tennisplatz soll im Hintergrund mit Leuten gefüllt sein, die nicht nur wie die letzten Grobmotoriker aussehen. Sie sehen einfach ganz normal aus? In der Comedy-Sketch-Serie, die in einer Bar gedreht wird, werden Gäste für die passende Atmosphäre gesucht, die einfach nur anwesend sein sollen.

Am Set
In der Regel werden alle Komparsen und Statisten an einem Treffpunkt versammelt, meist direkt am Set. Dort wird Sie jemand empfangen und Ihnen gemeinschaftlich erklären, was an diesem Drehtag erwartet wird. Häufig wird man gebeten schon in passender Kleidung, also z.B. im Anzug oder in sportlichen Klamotten zu erscheinen und nach Möglichkeit auch ein, zwei Shirts zum Wechseln mitzubringen, damit man möglichst vielseitig eingesetzt werden kann. Und dann wird es meist recht langweilig. Dass Sie eingeladen und bezahlt werden, heißt nicht, dass Sie nachher auch wirklich im Bild zu sehen sind. Ein Regieassistent pickt sich aus der Gruppe eben die Leute raus, die er für die Szene für geeignet hält und der Rest kann sich unterhalten, ein Buch lesen oder sich am meist üppigen Catering vergehen. Die Szenen werden oft viele Male wiederholt und jeder Statist bekommt seinen Sitzplatz oder seinen Laufweg vorgegeben – „Alles zurück zum Anfang“ werden Sie des Öfteren hören. Des Weiteren wird man in die Kunst des lautlosen Gesprächs eingeführt, oder haben Sie sich noch nie gewundert, warum man die Leute im Hintergrund niemals hört, trotz der heftigen Mimik und Gestik?

Wie kommt man an den Job?
Der einfachste Weg sich einem möglichst breiten Publikum anzubieten, läuft über Agenturen. In jeder Stadt, in der irgendwelche Fernsehsender ihren Sitz haben, gibt es auch zahlreiche Agenturen, die sich nur auf das Vermitteln von Komparsen spezialisiert haben. Ein Überangebot werden Sie also in Köln, Berlin, München und Hamburg finden. Geben Sie einfach alle Ihre Fähigkeiten und Hobbys an, legen Sie ein paar Fotos bei und Sie tauchen bald im Fernsehen auf. Der Vorteil der Agentur ist, dass auch Werbemacher dort ihre Darsteller suchen und dabei springt oft wesentlich mehr Geld raus. Als „gewöhnlicher“ Komparse können Sie für einen ruhigen Drehtag, der zwischen vier und zehn Stunden dauern kann 50 bis 70 Euro pauschal bekommen. Anfahrtskosten werden oft auch bezahlt.

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